Bern, 2. Juni 2008 – Im vergangenen Jahr konnte SOS-Kinderdorf das gute Ergebnis des Vorjahres von rund 17.8 Millionen Franken nicht halten. 2007 generierte SOS-Kinderdorf rund 16.9 Millionen Franken an Spenden. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 940 000 Franken (5.9%). Damit wurde SOS-Kinderdorf in diesem Jahr vom Trend des Spendenrückgangs in der Schweiz getroffen. Bei den administrativen Kosten konnten 400 000 Franken eingespart werden.
Eröffnung in Gandscha, Aserbaidschan
SOS-Kinderdorf hat 2007 12.9 Millionen Franken in den Unterhalt und Bau neuer Projekte investiert. Die grössten Beiträge flossen dabei in die SOS-Kinderdörfer Bangui in Zentralafrika, Benguela in Angola, Kitwe in Sambia, Lavrovo in Russland und Tehuacan in Mexiko. 75 % der Einnahmen flossen 2007 in die Projektarbeit.
2007 wurde unter anderem das SOS-Kinderdorf in Gandscha in Aserbaidschan eröffnet und das SOS-Kinderdorf Makeni fertiggestellt. Der Bau und der Unterhalt des SOS-Kinderdorfs in Gandscha sowie drei Familienhäuser und ein Kindergarten in Makeni wurden mit Schweizer Spenden finanziert.
Rücktritt von Charlotte Häfeli
Im Februar 2008 trat nach sieben Jahren Charlotte Häfeli als Präsidentin der Schweizer Freunde der SOS-Kinderdörfer zurück. Ihr Nachfolger wird Gustav Bader, der vorher als Vize-Präsident amtete. Der ehemalige Swissair-Pilot war früher Präsident der Stiftung Kinderhilfe des Swissair-Personals.
Der Jahresbericht 2007 kann auf der Geschäftsstelle von SOS-Kinderdorf bestellt oder hier als PDF heruntergeladen werden. Hier finden Sie auch druckfähige Bilder zur freien Verwendung.