Aufstand in Syrien: SOS-Kinderdörfer verstärken Schutz  

18/05/2011 - Seit Wochen erschüttern blutige Proteste Syrien. Auch wenn es um die beiden SOS-Kinderdörfer im Land bisher ruhig bliebt, wurden die Sicherheitsmassnahmen verstärkt.

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Die Massenkundgebungen der syrischen Opposition begannen vor zwei Monaten und halten trotz der Gewalteskalation an. Nach Schätzungen wurden bislang mehrere hundert Menschen getötet. Zuletzt ging die syrische Armee gegen Hochburgen des Protests gewaltsam vor.

In der Nachbarschaft der beiden SOS-Kinderdörfer blieb es bisher ruhig.
Die Kinder und Mitarbeiter in den beiden syrischen SOS-Kinderdörfern blieben von den Unruhen bislang verschont. Die Dörfer befinden sich in Aleppo und Qodsaya, einem Vorort von Damaskus, und ihren Nachbarschaften blieb es ruhig. Die Schulen sind dort weiterhin geöffnet und die SOS-Kinder können den Unterricht besuchen. Doch die allgemeine Stimmung ist angespannt und SOS-Mitarbeiter des nationalen SOS-Büros in Damaskus werden durch Strassensperren immer wieder daran gehindert, zur Arbeit zu kommen.

Angesichts der anhaltenden Gewalt haben die SOS-Kinderdörfer in Syrien Vorsichtsmassnahmen ergriffen: So wurden in allen SOS-Einrichtungen der Schutz durch Wachleute verstärkt. Ausserdem stockte SOS-Kinderdorf die Vorräte auf.

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