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| Aufklärung an der SOS-Schule: Rektor Charles Myrtil erklärt den Schülern, wie sie sich z.B. durch Händewaschen vor der Krankheit schützen können. |
Die Cholera ist in der Region Artibonite nördlich der Hauptstadt Port-au-Prince ausgebrochen. Die Seuche hat nach letzten Meldungen bereits über 250 Todesopfer gefordert, mehr als 3000 Menschen sind infiziert. Die Behörden versuchen, die Krankheit einzudämmen. Ein Cholera-Ausbruch in der Hauptstadt Port-au-Prince mit ihren riesigen Obdachlosen-Camps wäre eine Katastrophe. In den Camps leben dicht gedrängt etwa 1,5 Millionen Menschen, die dort nach dem Erdbeben Zuflucht gesucht haben.
Cholera ist gerade auch Kinder lebensbedrohlich
Cholera ist hoch ansteckend. Wird die Krankheit nicht behandelt, führt sie - gerade auch bei Kindern – häufig zum Tod. Durch Hygiene-Massnahmen wie beispielsweise häufiges Händewaschen und Desinfektion des Trinkwassers kann eine Ansteckung vermieden werden.
Vorbeugen durch Hygiene-Massnahmen
"Information und Aufklärung ist der erste Schritt im Kampf gegen die Cholera", sagt Charles Myrtil, Rektor an der SOS-Hermann-Gmeiner-Schule in Santo, der die Schüler persönlich über die Krankheit und Hygiene-Massnahmen zur Vorbeugung aufgeklärt hat. "Die Kinder werden die Information weiter tragen: Sie werden nach Hause gehen und ihren Eltern erzählen, was wir ihnen gesagt haben."
Neuanfang für Kinder und Familien in Haiti
Nach dem verheerenden Erdbeben im Januar 2010 haben die SOS-Kinderdörfer ein umfangreiches Hilfs- und Aufbauprogramm in Haiti gestartet, um 40.000 Kindern und Familien einen Neuanfang zu ermöglichen.