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| Graphik: SOS Children's Villages International |
Das Zentrum des Bebens mit der Stärke von 7,0 auf der Richterskala lag nur etwa 16 Kilometer westlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Laut Medienberichten wurde das Zentrum der Hauptstadt zerstört. Auch das UNO-Hauptquartier und der Präsidentenpalast sind eingestürzt. Das genaue Ausmass der Katastrophe ist derzeit noch nicht absehbar.
Über das Schicksal der Kinder, Familien und Mitarbeiter(innen) der SOS-Kinderdorf-Einrichtungen und Programme im Land ist uns derzeit leider nichts bekannt, da alle Kommunikationswege unterbrochen bzw. überlastet sind und nur Satellitentelefone funktionieren.
Haiti ist eines der ärmsten und politisch instabilsten Länder der Welt, das auch immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht wird. SOS-Kinderdorf ist seit 30 Jahren in Haiti aktiv und hat wiederholt nach Katastrophen Nothilfe geleistet, so zum Beispiel Ende 2008 nach schweren Sturmschäden. SOS-Kinderdorf wird alle verfügbaren Ressourcen zur Verfügung stellen, um vorrangig betroffenen Kindern zu helfen. Trotz der unübersichtlichen Lage ist zu befürchten, dass Haiti auf umfassende internationale Hilfe angewiesen ist und der Spendenbedarf enorm hoch ist.
Es gibt zwei SOS-Kinderdörfer in Haiti, eines in Santo nur etwa 15 Kilometer von Port-au-Prince entfernt, und in Cap Haïtien an der Nordküste. Weiters gibt es zwei Jugendeinrichtungen, zwei SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, zwei Ausbildungszentren sowie vier Sozialzentren, die Familienhilfe anbieten und Selbsthilfeprojekte von Familien unterstützen. Insgesamt betreut und begleitet SOS-Kinderdorf in Haiti derzeit über 5200 Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Bitte helfen Sie den betroffenen Menschen in Haiti mit Ihrer Spende!