Die acht SOS-Kinderdörfer des Landes sind weit entfernt vom Katastrophengebiet und sind von der Flut verschont worden. Die grosse Distanz zum Katastrophengebiet führt dazu, dass SOS nicht in grossem Massstab Nothilfe leisten kann. Dennoch können die SOS-Einrichtungen Kindern, die im Chaos von ihren Familien getrennt wurden, Schutz und Betreuung bieten. Auch alleinstehende Mütter können mit ihren Kindern in Notquartieren vorübergehend aufgenommen werden.
Neben den acht SOS-Kinderdörfern bestehen in Pakistan zahlreiche Sozialprogramme, die notleidenden Kinder und Familien beistehen. So ist SOS auch in Gebieten aktiv, die jetzt von der Katastrophe betroffen sind. SOS-Mitarbeiter werden dort nach unbegleiteten Kindern suchen.
Die SOS-Kinderdörfer in Pakistan haben in der Vergangenheit bereits mehrmals Nothilfe für Kinder und Familien geleistet, wie beispielsweise nach dem schweren Erdbeben 2005 in der Kaschmir-Region.
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