SOS-Kinderdorf im Gazastreifen von Luftangriffen verschont  

29/12/2008 - Die Kinder, Mütter und Mitarbeiter des SOS-Kinderdorfs Rafah sind unverletzt.
Foto: Kamil Elshami
Das Leben im SOS-Kinderdorf Rafah geht weiter - Foto: Kamil Elshami

Die Einrichtungen von SOS-Kinderdorf sind von den Luftangriffen, die Israel seit dem 27. Dezember auf Ziele im Gazastreifen ausführt, verschont geblieben; die Schule, der Kindergarten und andere Ausbildungseinrichtungen wurden bis zur Wiedereinkehr von Ruhe und Frieden in der Region allerdings geschlossen. Die Lage im Gazastreifen ist weiterhin ernst und extrem gefährlich. Viele Gebäude in der Nähe des Kinderdorfs wurden bei den Angriffen zerstört. Dorfleiter Wael Abu Mustafa war in der Lage, ausreichend Lebensmittel für die Familien im Dorf zu sichern, Flüssiggas zum Kochen ist leider Mangelware.

Der Gazastreifen wird von Versorgungsengpässen bei Lebensmitteln und Medikamenten geplagt, die Krankenhäuser kommen mit der Versorgung der Opfer kaum nach. Trotz des kalten Wetters haben viele Bewohner ihre Häuser verlassen um auf der Strasse Schutz zu suchen. Schulen, Universitäten und öffentliche Einrichtungen sowie manche private Geschäfte sind aus Sicherheitsgründen geschlossen worden.

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