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| Studentinnen im Berufsbildungszentrum von SOS-Kinderdorf in Cap Haitien. |
350 Jugendliche im
SOS-Berufsbildungszentrum haben ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen. Drei Jahre haben sie dafür gelernt und gearbeitet. Knapp 120 der Studenten kamen in Kooperation mit der Initiative "MINUSTAH" (The United Nations Mission for Stability in Haiti) ins SOS-Berufsbildungszentrum. Ziel der Initiative ist es, jungen Menschen einen Beruf zu ermöglichen, damit sie sich eine Existenz aufbauen können. Im Rahmen des Projekts erlangen die Jugendlichen Fähigkeiten in verschiedenen Berufen. So werden sie wahlweise als Klempner, Automechaniker oder Schneider ausgebildet. Viele entscheiden sich auch für das Tischlerhandwerk oder werden Fachleute für Maschinenbau oder Schönheitspflege.
Ausbildung und Erwachsenenbildung
Die MINUSTAH-Verantwortlichen sind vom Ergebnis des Projekts und der Zusammenarbeit mit dem SOS-Berufsbildungszentrum in Cap-Haitien begeistert. Die Bereitschaft für eine weitere Kooperation ist gegeben.
An den Abschlussfeierlichkeiten im SOS-Berufsbildungszentrum nahm auch die Gemeinde in Cap-Haitien teil. Unter anderem besuchte der Bürgermeister die Veranstaltung. Auch die lokalen Fernsehen- und Rundfunksender berichteten über den Erfolg der Jugendlichen.
Das SOS-Berufsbildungszentrum Cap-Haitien besteht seit dem Jahr 1999. In den SOS-Lehrwerkstätten werden aber nicht nur Jugendliche in ihrem Beruf ausgebildet werden. Das Zentrum bietet beispielsweise auch Alphabetisierungskurse für Erwachsene an.