 |
| Das SOS-Kinderdorf Puducherry, Indien, nach dem Zyklon - Fotos: SOS |
Durch die heftigen Windböen wurden die Dächer der Familienhäuser teilweise abgedeckt. Fensterscheiben splitterten, sogar Wände brachen in sich zusammen. Die Strom- und Wasserversorgung wurde für fast zwei Tage unterbrochen. Die Menschen im SOS-Kinderdorf blieben glücklicherweise unverletzt.
Aus dem Nachbar-SOS-Kinderdorf Nagapattinam ist trotz der schwer befahrbaren Strassen, schon Hilfe eingetroffen: Sree Kumar, Direktor des SOS-Kinderdorfs Nagapattinam, und einige Mitarbeiter helfen den Kollegen nach Kräften beim Wiederaufbau und übernahmen Reparaturarbeiten. Leider sind auch die Notstromaggregate für Wasser und Elektrizität stark beschädigt worden. Eine SOS-Baumannschaft besucht das SOS-Kinderdorf Puducherry, um die Schäden aufzunehmen und einen Reparaturplan zu erstellen. Der nationale Direktor von SOS-Indien, Rakesh Jinsi, verschaffte sich gestern einen Überblick über die Situation: "Es sieht zwar schlimm aus", kommentrierte er den Zustand der Häuser, "in ein paar Tagen haben wir die grössten Schäden behoben."
Das Gebiet Chennai blieb grösstenteils von den Auswirkungen des Zyklons verschont. Bisher sind insgesamt 47 Menschen ums Leben gekommen. Die Strassen rund um Puducherry sind durch viele umgestürzte Bäume nicht befahrbar. Derzeit sind die Schulen in diesen Regionen geschlossen.