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| Einem Grossteil der Kinder, welche bei der Katastrophe ihre Eltern verloren hatten, konnte geholfen werden wieder eine Familie zu finden. |
Bei der Katastrophe waren mehrere Tausend Menschen ums Leben gekommen. Viele Kinder waren allein zurückgeblieben.
Kinder in Pflegefamilien
Das SOS-Kinderdorf in Fukushima im Süden Japans hatte daraufhin Plätze für Waisenkinder und Hilfe bei der Unterbringung der verwaisten Kinder angeboten. Bei Betreuung, Traumabehandlung und Vermittlung der Waisenkinder an Verwandte und Pflegeeltern hat SOS-Kinderdorf in Japan viel Hilfe geleistet.
Vor allem bei der Beratung der japanischen Sozialbehörden konnte SOS-Kinderdorf einen wichtigen Beitrag leisten. Bislang war es in Japan üblich, verwaiste Kinder, für die auch keine Verwandten mehr zu finden waren, in Heimen unterzubringen. Die SOS-Experten konnten gemeinsam mit anderen Organisationen die Behörden davon überzeugen, dass die Kinder in Pflegefamilien weitaus besser aufgehoben sind. Für die meisten verwaisten Kinder konnten glücklicherweise Verwandte gefunden werden, die sie aufnahmen. Weitere kamen in Pflegefamilien unter.
SOS-Familienhilfe
Damit hat SOS-Kinderdorf in Japan eine neue Entwicklung angestossen, mit Waisenkindern umzugehen. Die Grundidee von SOS-Kinderdorf ist, dass Kinder am besten in einer Familie aufwachsen – wann immer möglich sollte dies die biologische Familie sein. Deshalb werden weltweit auch zehntausende Familien im Rahmen der SOS-Familienhilfe unterstützt, damit sie ein selbstbestimmtes Leben führen können und nicht wegen Armut auseinanderbrechen.
Hilfe vom Staat
Da die Not der Kinder gelindert ist und das Leben in Japan wieder in den Umständen entsprechend geregelten Bahnen läuft, konnte die Nothilfe von SOS-Kinderdorf in Japan nun eingestellt werden. Künftig wird betroffenen Kindern und Familien sowie dem Staat langfristige und beratende Hilfe angeboten.