Wieder blutige Kämpfe im südlichen Sudan 

26/02/2009 - Familien suchen Zuflucht in einem SOS-Kinderdorf. Nahrung und Wasser werden knapp.

Die Situation im südlichen Sudan spitzt sich weiter zu. So kam es am Morgen des 25. Februar plötzlich zu Kämpfen zwischen der Rebellengruppe SPLA (Sudan People's Liberation Army) und einer Gruppe die unter dem Namen "alliierte Streitkräfte" operiert.  Mehr als 60 Familien aus der Nachbarschaft sind aus ihren Häusern geflüchtet und haben Unterschlupf im SOS-Kinderdorf Malakal gefunden, wo sie sich die spärlich vorhandenen Nahrungsmittel mit Kindern und SOS-Kinderdorf-Mitarbeitern teilen.

Nahrungsmittel und Trinkwasser im Dorf werden knapp. Zahlreiche Kinder leiden unter Durchfall, die aktuelle Situation macht es den Mitarbeitern jedoch unmöglich, die medizinische Versorgung des Dorfes sicherzustellen.  Das nationale Büro von SOS-Kinderdorf in Khartum unternimmt derzeit in enger Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbeauftragen der UNO-Mission im Sudan alles in seiner Macht stehende, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten, ebenso wie die der SOS-Kinderdorf-Mitarbeiter und all jener, die im Dorf Zuflucht suchen.

Tell a friend
Schriftgrösse:
Size 1 Size 2 Size 3