Kämpfe in Mogadischu: SOS-Kinderdorf geschlossen 

11/09/2011 - In den letzten Tagen kam die Region um das SOS-Kinderdorf in Mogadischu unter heftigen Beschuss. Am 10. Oktober trafen Granaten die SOS-Klinik wobei ein SOS-Mitarbeiter in der Wäscherei getötet wurde. Nun wurde das SOS-Kinderdorf komplett evakuiert. Die Kinder und Mütter haben bereits Mitte August das Dorf verlassen.

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Am Montag traf Artilleriefeuer die Klinik von SOS-Kinderdorf, wobei ein Wäscherei-Mitarbeiter getötet wurde. Auch das SOS-Kinderdorf selbst wurde getroffen und ein Haus beschädigt. Kinder und Mütter blieben unverletzt, da sie bereits Mitte August wegen der Kämpfe evakuiert wurden. Seither blieben nur ein Gärtner und Sicherheitsmitarbeiter im Dorf. Sie haben das Dorf nun ebenfalls verlassen.

Nach dem Beschuss haben die Einheiten der Regierung und der Afrikanischen Union die Region um das SOS-Kinderdorf eingenommen, welche vorher von den Al-Shabab-Milizen kontrolliert wurde. Die Region gilt nun als Kriegsgebiet und Al-Shabab hält weiterhin Stützpunkte. Es ist das erste Mal seit 1985, dass die Einrichtungen von SOS-Kinderdorf in Mogadischu komplett geschlossen und evakuiert werden mussten.

Bislang gibt es keine Berichte darüber, dass auch die Nothilfeprogramme von SOS-Kinderdorf im Badbado-Flüchtlingslager von den Angriffen betroffen sind.

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