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Am 21. Januar war in einer Wohnung des Hochhauses ein Gaszylinder explodiert. Als das Gebäude erbebte, flohen die Bewohner nach draussen. Mehrere Wohnungen sind seit dem unbewohnbar. 36 Familien wurden zunächst in Schulhallen und Kindergärten einquartiert. 15 Familien sind inzwischen bei Verwandten unterkommen. Doch 21 Familien blieben obdachlos, während in der Mongolei extreme Kälte herrscht.
Sechs dieser Familien hat nun das SOS-Kinderdorf Darkhan vorübergehend aufgenommen. Sie wurden in zwei Mitarbeiter-Wohnungen untergebracht. Dort können sie bleiben, bis ihre Wohnungen wieder instandgesetzt sind. "Mein Sohn ist gerade sieben Monate alt – wie soll ich ihn bei dieser grimmigen Kälte warm halten?", sagt Bayarmaa, eine verzweifelte Mutter, die nun im SOS-Kinderdorf Zuflucht gefunden hat. "Draussen ist es 40 Grad Minus und kälter und wir wussten einfach nicht wohin", sagt Familienvater Naranbaatar, der mit seiner Frau und seinen drei Kindern ins SOS-Kinderdorf kam. "Wir sind sehr dankbar, dass wir hier eine warme und sichere Bleibe gefunden haben."