Am 3. Mai erlebten die Menschen in Myanmar einen der schlimmsten Zyklone der Geschichte. Es ist schwierig die Opferzahl abzuschätzen, offizielle Berichte sprechen von über 22‘000 toten, 41‘000 vermissten und einer Million obdachlosen Menschen.
SOS-Kinderdorf betreibt keine Projekte in Myanmar. Die Militär Junta hat es für NGO’s wie SOS-Kinderdorf sehr schwierig gemacht, Zugang zum Land zu erhalten. Die Militärregierung erschwert den Zugang durch finanzielle Restriktionen für Hilfsorganisationen und die Einschränkung der Bewegungsfreiheit von Mitarbeitern von Hilfsorganisationen im Land. Die Vereinten Nationen haben diese Restriktionen als „unakzeptierbar“ deklariert und SOS-Kinderdorf kann diese Einschränkungen nicht durchbrechen.
Deshalb sieht sich SOS-Kinderdorf nicht in der Lage in unserem Sinne der Bevölkerung Myanmars effektiv und schnell helfen.
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Um der Burmesischen Bevölkerung zu helfen, betreibt SOS-Kinderdorf ein SOS-Kinderdorf an der Thailändisch-Burmesischen Grenze in Chiang Rai. Dieses Dorf nimmt die Flüchtlingsströme burmesischer Kinder auf. Diese Kinder sind oft unterernährt und können nicht Thai sprechen. Deshalb finden sie später nur minderwertige Arbeit und sind anfällig für Ausbeutung. An der burmesischen Grenze gibt es kaum Schulen und diese verlangen hohe Gebühren, die sich die meisten Familien nicht leisten können. SOS-Kinderdorf hilft hier mit Nahrungsmitteln, Schutz, Wasser, medizinischer Versorgung und dem Zugang zu Bildung.