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| Gäste aus dem In- und Ausland in Lumbini - Foto: SOS-Archiv |
Wegen des anhaltenden Konflikts und der schwierigen sozialökonomischen Situation in Nepal steigt die Anzahl an Waisen und gefährdeten Kinder täglich an. Die bestehenden SOS-Kinderdörfer sind an den Grenzen ihrer Kapazitäten. Angesichts dieser Tatsachen beschloss SOS-Kinderdorf, im Westen von Nepal, wo die Lage besonders akut ist, ein neuntes SOS-Kinderdorf zu bauen. Hier leben viele Familien, die vor den Konflikten nach Bhairawa und Butawal geflüchtet sind in der Hoffnung, dort in Sicherheit leben und Arbeit finden zu können.
Feierliche Zeremonie
Zwei Kinder aus dem SOS-Kinderdorf Surkhet führten die Delegierten und Ehrengäste durch das feierliche Programm. SOS-Kinderdorf-Präsident Helmut Kutin: "Das SOS-Kinderdorf ist ein Ort, an dem Kinder in Liebe und Respekt aufwachsen dürfen, ohne Angst und Diskriminierung. Ich bin sehr glücklich, dass Kinder nun auch in diesem Teil von Nepal bald ein Zuhause haben werden. Ich versichere Ihnen, dass noch weitere Kinderdörfer in diesem Land folgen werden."
Weiterer Bauverlauf
Mit den Bauarbeiten soll am 15. Oktober begonnen werden. Ende 2009 werden die ersten Familien in zwei bestehenden SOS-Kinderdörfern ein neues Zuhause finden, bis sie im Frühjahr 2010 dann in das fertig gestellte SOS-Kinderdorf Lumbini einziehen können. Lumbini wird von Spenden aus Österreich finanziert und erhalten werden.
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| Kinder aus dem SOS-Kinderdorf Sanothimi - Foto: A. Gabriel |
SOS-Kinderdorf-Arbeit in Nepal
Zurzeit werden in acht SOS-Kinderdörfern rund 1.000 Kinder betreut, darunter auch Kinder aus Tibet. Mit Familienförderprogrammen versucht SOS-Kinderdorf auch in Nepal, besonders armutsgefährdete Familien so lange zu beraten und zu unterstützen, bis sie stabilisiert und die Kinder abgesichert sind. Die acht SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, die von 4.475 Schüler(innen) besucht werden, besitzen einen erstklassigen Ruf und zählen zu den besten des Landes.