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| Hoffen auf Frieden für die Kinder von Mogadischu - Foto: Guenay Ulutunçok |
Ein SOS-Team ist zurzeit vor Ort, um die Sicherheitslage in Mogadischu nach dem Abzug der äthiopischen Verbände und der Einsetzung einer neuen Regierung abzuklären. Laut Osman Sheikh, dem Leiter des SOS-Kinderdorfes, habe sich die Situation in der Stadt verbessert, und "seit einer Woche gab es keine Kämpfe." Angesichts dieser jüngsten Entwicklungen und der Tatsache, dass die meisten durch Einschläge beschädigten Familienhäuser renoviert werden konnten, wurde beschlossen, dass die SOS-Familien ab dem 21. Februar in das SOS-Kinderdorf zurückkehren werden. Zwei Häuser sind noch nicht bezugsfertig, vier Familien werden deshalb bis auf weiteres in zwei Häusern wohnen.
Das Stadtgebiet, in dem sich die SOS-Kinderdorf-Einrichtungen befinden, war in den vergangenen zwei Jahren Schauplatz heftiger bewaffneter Auseinandersetzungen. Äthiopische Verbände waren in unmittelbarer Nachbarschaft zum SOS-Gelände stationiert, um von dort aus Aufständische zu suchen und zu bekämpfen.
Im Dezember 2007 wurden sämtliche SOS-Familien aus dem Dorf evakuiert, nachdem zwei Häuser direkt beschossen wurden und eine Familienhelferin getötet worden war. Seither haben die Kinder gemeinsam mit ihren SOS-Müttern an verschiedenen, sicheren Orten der Stadt gelebt. Osman Sheikh ist optimistisch, dass Mogadischu allmählich wieder zu einer relativen Ruhe zurückkehren wird.