„Wir freuen uns sehr über die Ergebnisse des eben erschienen Spendenmonitors 2010. Zeigen die Resultate doch, dass SOS-Kinderdorf in der Bevölkerung bekannt ist und als sehr kompetent wahrgenommen wird. Beides ist sehr wichtig für uns, da wir für unsere wichtige Arbeit ausschliesslich auf private Spenden angewiesen sind“, so Christian Hosmann, Geschäftsführer der Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz.
Nach bereits positiven Entwicklungen in den vergangenen Erhebungen konnte die Stiftung SOS-Kinderdorf 2010 die Resultate weitgehend bestätigen. Zwar sanken der Spenderanteil und die spontane Bekanntheit leicht, die gestützte Bekanntheit hingegen stieg um 17 Prozentpunkte auf 61 Prozent und die das gute Image konnte gehalten werden. Sehr erfreulich ist laut gfs-zürich, dass SOS-Kinderdorf 2010 mit 37% den höchsten Kompetenzwert aller Kinderhilfsorganisationen aufweist und damit vor Pro Juventute, der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi und der Unicef den ersten Rang belegt.
Gute Projektarbeit
SOS-Kinderdorf sieht diese Auszeichnung auch als Bestätigung für die gute Arbeit unserer 35'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort in den weltweit über 2000 Projekten von SOS-Kinderdorf. Diese Arbeit wird, wie sich nun zeigt, auch von den Schweizerinnen und Schweizern wahrgenommen und geschätzt. Dafür ist SOS-Kinderdorf sehr dankbar.
Gründe für den Erfolg
Die Gründe für die positiven Ergebnisse sieht Christian Hosmann vor allem in der guten Projektarbeit und der integrierten Kommunikation: „Bei unserer Arbeit steht immer das Kind im Mittelpunkt, Ziel ist es, dass jedes Kind in einer liebevollen Familie aufwachsen kann. Diesen zentralen Punkt haben wir auch in unsere integrierte Kommunikation aufgenommen, egal ob in Mailings, im Internet, im TV oder bei Events. Diese klare, authentische und ehrliche Botschaft haben die Schweizer verstanden und gut aufgenommen.“
Weiter wichtig ist die dosierte aber regelmässige Wiederholung der Kernbotschaft von SOS-Kinderdorf „jedem Kind ein liebevolles Zuhause“ in zwei Hauptwellen pro Jahr und in regelmässigen kleineren Aktionen. Positiv auf das Image der Organisation hat sich zudem die gute Medienarbeit bei den beiden Naturkatastrophen in Haiti und Pakistan sowie der professionelle und kompetente Auftritt im Internet oder am Telefon ausgewirkt.
Die guten Ergebnisse sind für die Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz Ansporn den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. „Wir werden weiterhin weltweit Kindern in Not zur Seite stehen und unsere Botschaft, dass jedes Kind in einer liebevollen Familie aufwachsen sollte, eindeutig kommunizieren ohne dabei zu übertreiben. Es zeigt sich, dass eine einfache, klare und ehrliche Botschaft gehört und verstanden wird“, ist Christian Hosmann überzeugt.
Der Spendenmonitor der gfs-zürich
Der Spendenmonitor ist eine repräsentative Befragung in der Deutsch und Westschweiz. Für die Repräsentativumfrage wurden 1540 persönliche Interviews anhand eines standardisierten Fragebogens durchgeführt.
Die Schweizerische Gesellschaft für praktische Sozialforschung (gfs) wurde 1959 in Zürich gegründet. In den nachfolgenden Jahren wickelte dieser Verein immer mehr eigene Forschungsprojekte ab. 1986 entschieden sich die Verantwortlichen des Vereins, Gesellschaft und Forschungsinstitut zu trennen, woraus das GfS-Forschungsinstitut mit Sitz in Zürich entstand. 1991 entschloss man sich, ein Standbein in der Hauptstadt zu eröffnen: die Abteilungen gfs.bern und gfs-zürich entstanden. Seit dem 1. Januar 2004 sind die beiden Institute als unabhängige Aktiengesellschaften etabliert.
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