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Erkrankungen nehmen zu
Mehr als 12 Millionen Menschen in Ostafrika sind von der Krise betroffen. Das SOS-Gesundheitszentrum in Somalias Hauptstadt Mogadischu meldet zunehmend Fälle von Malaria, Masern und Lungenentzündung.
450'000 Kinder leiden an Unterernährung
Am schlimmsten trifft die Krise die Kinder in Somalia. Etwa 450'000 Kinder sind unterernährt, davon leiden 190'000 Kinder unter akuter Mangelernährung. Nach Angaben von UNICEF sind 80 Prozent der am schwersten betroffenen Kinder.
Kaum Zugang für Hilfsorganisationen in Somalia
Die fragile Sicherheitslage und Zugangssperren der Al Shabaab erschweren Hilfsorganisationen den Zugang zu den Menschen. Das SOS-Nothilfe-Team erreichte zuletzt die somalischen Dörfer Labatanjirow und Googaduud Shabellow und verteilte an 1'000 Familien je 25 kg Reis, 25 kg Weizenmehl, 10 kg Zucker und 6 Liter Speiseöl.
Äthiopien: Konflikte um Lebensmittel
In der äthiopischen Stadt Gode registrierten sich zusätzlich 707 Haushalte für die SOS-Nothilfe. Insgesamt erhalten dort nun 2'250 Haushalte Lebensmittel und Trinkwasser. In Gode unterstützen die SOS-Kinderdörfer sowohl die äthiopische Bevölkerung, als auch die somalischen Flüchtlinge. Zuletzt gab es unter den Hilfsbedürftigen Konflikte um die Verteilung der Lebensmittel. Zur Lösung dieser Konflikte kooperieren die SOS-Teams mit lokalen Behörden und Vertretern der Gemeinden.