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| Zuflucht in der Notunterkunft: Eine von unzähligen Familien, die in Manila durch die Fluten obdachlos geworden sind - Foto: Jason Gutierrrez/IRIN |
Der Tropensturm hat auf den Philippinen zu den schwersten Überschwemmungen seit 40 Jahren geführt. 80 Prozent der Hauptstadt Manila und weite Teile der umliegenden Provinzen wurden überflutet. Die Menschen suchten auf Dächern oder Bäumen Zuflucht, teils wurden Häuser von den Wassermassen weggerissen. Mindestens 240 Menschen starben, hunderttausende sind obdachlos. In den überfüllten staatlichen Notquartieren drängen sich etwa 375'000 Menschen. Die philippinischen Rettungskräfte sind angesichts des Ausmasses der Katastrophe überfordert. Einige Gebiete sind nach wie vor von der Aussenwelt abgeschnitten.
Lebensmittel und Medikamente für 630 Familien
Ausgangspunkt der Nothilfe von SOS-Kinderdorf ist das SOS-Kinderdorf Manila, das sich im Vorort Muntinlupa City befindet. SOS-Kinderdorf-Mitarbeiter versorgen Familien, die in einer Grundschule untergebracht wurden, mit dem Nötigsten. Rund 2500 Kinder und Erwachsene erhalten Lebensmittel (Reis, Milch, Nudeln, Brot), Decken, Seife und Medikamente.