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| Im Nothilfe-Zetnrum in Bello/Kolumbien: Kinder und Familien haben dort Zuflucht gefunden. |
In Kolumbien forderte die Katastrophe nach Medienberichten 200 Todesopfer. Mehr als 1,5 Millionen Menschen wurden obdachlos.
Zuflucht und psychologische Betreuung
Die SOS-Kinderdörfer in Kolumbien haben in Bello, einer Stadt in der Provinz Antioquia, ein Nothilfe-Zentrum eingerichtet. Dort finden Kinder und Familien Zuflucht, die durch die Katstrophe besonders schwer getroffen wurden und häufig Angehörige verloren haben. SOS-Mitarbeiter versorgen derzeit 80 Kinder mit Mahlzeiten und bieten pädagogische und psychologische Betreuung. So helfen beispielsweise Spielaktivitäten den Kindern, nach den traumatischen Erlebnissen wieder in den Alltag zurückzufinden.
SOS-Berufszentrum bietet obdachlosen Familien Zuflucht
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| Spielaktivitäten helfen den Kindern, wieder in den Alltag zurückzufinden. |
Im benachbarten Venezuela sind 100'000 Menschen durch die Überschwemmungen betroffen. Im Katastrophengebiet befindet sich die Kleinstadt El Junquito, etwa 24 Kilometer von der Hauptstadt Caracas entfernt, wo sich ein SOS-Berufsbildungszentrum befindet. In El Junquito wurden viele Hütten durch die Fluten und Schlammlawinen zerstört. Das SOS-Zentrum dient als Notunterkunft und hat 16 obdachlose Familien, insgesamt 62 Kinder und Erwachsene, aufgenommen. Um den Kindern zu Weihnachten ein kleines Geschenk machen zu können, haben die SOS-Kinderdörfer eine Spendenaktion in El Junquito gestartet und die örtliche Bevölkerung um Sachspenden gebeten.