 |
| Die Kinder sind bereits im neuen SOS-Kinderdorf eingezogen. |
U
ganda wird aufgrund seiner Naturschönheiten die "Perle Afrikas" genannt. Wirtschaftlich ging es in den vergangenen Jahren bergauf. Dennoch: Uganda ist nach wie vor eines der ärmsten Länder der Welt, welches unter der Aids-Epidemie und den Folgen eines jahrzehntelangen Bürgerkriegs leidet. Schätzungsweise zwei Millionen Mädchen und Jungen haben keine Eltern mehr, etwa die Hälfte davon sind Aids-Waisen.
Ugandas viertes SOS-Kinderdorf ist im Westen des Landes in der Stadt Fort Portal entstanden. In dem SOS-Kinderdorf finden insgesamt 120 Mädchen und Jungen eine neue Familie. Zum Dorf gehört auch ein SOS-Kindergarten für 100 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren, der auch Familien aus der Nachbarschaft offensteht.
Selbsthilfe-Projekte für Familien in der Nachbarschaft
Die SOS-Familienhilfe hat in Fort Portal bereits 2009 ihre Arbeit begonnen: Bedürftige Familien mit insgesamt 1'600 Kindern werden mit Lebensmitteln, Saatgut, Medikamenten, Schulmaterialien und Ausbildungskursen unterstützt. Ziel ist es, die Familien schrittweise zur Selbsthilfe zu befähigen.