Nach Angaben von Dr. Kamil el Shami, Vertreter von SOS-Kinderdorf im Gazastreifen, sind Mitarbeiter, die seit dem Beginn der Kampfhandlungen vor drei Wochen nicht zum Kinderdorf gelangen konnten, heute wieder zur Arbeit erschienen. Erstmals seit Wochen können Mütter und Familienhelfer des Kinderdorfs wieder das Dorf verlassen um ihre Einkäufe zu erledigen und Geld abzuheben. Einige Grenzübergänge sind wieder offen und erleichtern die Versorgung des Dorfs mit Lebensmitteln und anderen Gegenständen des täglichen Bedarfs.
Einrichtungen des SOS-Kinderdorfs Rafah, etwa die Hermann Gmeiner-Schule, der Kindergarten, und das Sozialzentrum, die in den drei Wochen der Gewalt geschlossen worden waren, öffnen ab dem 20. Januar wieder ihre Pforten und nehmen ihre Arbeit mit den Nachbargemeinden wieder auf. Doch, wie Dr. El Shami betont, "noch sind alle sehr vorsichtig."