Bern, 12. April 2008 – „Der Ehrgeiz, sich für eine gute Sache einzusetzen, kompensiert meine fehlenden Töggeli-Fähigkeiten“, meinte TV-Frau Andrea Jansen am Töggeli-Event von SOS-Kinderdorf auf dem Bundesplatz. Um Geld zu sammeln und auf die wichtige Arbeit von SOS-Kinderdorf hinzuweisen trat sie gemeinsam mit Stéphane Chapuisat, der Alpinistin Evelyne Binsack, dem ehemaligen Tennis-Profi Michel Kratochvil, der Ex-Miss-Schweiz Bianca Sissing und und der Snowboard-Weltmeisterin Manuela Pesko am 12. April zum Plausch-Töggele für einen guten Zweck auf dem Bundesplatz an. Jedes geschossene Tor zählte! Online konnte man unter www.helfensiemit.ch dabei sein und auf jeden Treffer eines Prominenten einen Betrag setzen, der als Spende den SOS-Kinderdörfern zufliesst. Doch nicht nur online war etwas los. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer liessen es sich nicht entgehen sich vor Ort von den „Töggeli-Künsten“ von Chappi und Co zu überzeugen. Vor allem der ehemalige Nationalspieler überzeugte dabei ganz besonders. Er gewann mit seinem Team den Final gegen das Team von Manuela Pesko. Über 90 Tore schoss das Team Chappi und trug so wesentlich zur Gesamtspendensumme von 13‘464 Franken bei. Dieser Sieg freute Stéphane Chapuisat natürlich ganz besonders: „Ich habe in meiner Karriere schon einige Siege feiern können, dieser Sieg für eine gute Sache ist für mich aber etwas ganz Spezielles“
Für Evelyne Binsack war der Töggeli-Event nach ihrer Expedition Antarctica natürlich keine allzu grosse Herausforderung. Auf die leichte Schulter nahm sie den Anlass aber dennoch nicht. „Eimal gegen Chapuisat in einem Fussball-Umfeld anzutreten, war natürlich ein grosser Ansporn.
Aidswaisen in Südafrika
Der Anlass auf dem Bundesplatz fand im Rahmen der Frühlingskampagne von SOS-Kinderdorf statt. Mit dieser Kampagne macht SOS-Kinderdorf auf die Problematik Aidswaisen im südlichen Afrika aufmerksam. Gerade in Afrika südlich der Sahara kommen viele Kinder zu SOS-Kinderdorf weil sie ein oder beide Elternteile wegen Aids verloren haben. SOS-Kinderdorf gibt diesen Kindern ein neues und liebendes Zuhause. Von dieser Arbeit überzeugte sich Stéphane Chapuisat, der die Frühlingskampagen unterstützte, vor Ort selber. Im vergangenen Jahr besuchte der ehemalige Nationalspieler und Champions-League-Gewinner das SOS-Kinderdorf Rustenburg in Südafrika.