Angepasste Hilfsprogramme 

Um Familien zu helfen, für sich selbst zu sorgen, passt SOS-Kinderdorf seine Hilfsprogramme an die Situation der jeweiligen Familien an.

Unter anderem bietet die Organisation Ausbildung und berufliche Weiterbildung für Kinder und Erwachsene, Aids-Beratung, Tagesbetreuung für Kinder und Unterstützung beim Aufbau von Mikrounternehmen an.

Befragungen von Menschen, die in extremer Armut leben, zeigen immer wieder, wie wichtig ihnen die familiären Bande sind und wie sehr diese zugleich gefährdet sind. Familien zu schützen, heisst deshalb auch, die Grundvoraussetzungen zu erhalten, von denen die Familien und die Gemeinschaften abhängen, um zu überleben und sich zu entwickeln. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation ILO leben 1,4 Milliarden Menschen – 45 Prozent der arbeitenden Bevölkerung – trotz Arbeit unter der Armutsgrenze.

Mit seinen 566 Einrichtungen wie Sozialzentren und Gemeindenetzwerken sowie den Familienstärkungsprogrammen erreicht SOS-Kinderdorf zurzeit 300 000 Begünstigte. Damit trägt SOS-Kinderdorf dazu bei, Familien zu einem ausreichenden Einkommen zu verhelfen und sicherzustellen, dass Kinder ihr Zuhause nicht verlieren. Oberstes Ziel von SOS-Kinderdorf ist, dass jedes Kind bei seinen leiblichen Eltern aufwachsen kann. Ist dies nicht möglich, bieten die SOS-Kinderdörfer die notwendigen familiären Strukturen.

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