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12.06.2018 Aktuelles Alle Allgemein Weitere Länder 12 Juni: Welttag gegen Kinderarbeit

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Anstatt zur Schule zu gehen oder zu spielen, müssen weltweit Millionen Kinder den Lebensunterhalt ihrer Familien durch schwere und oft gefährliche Arbeit unterstützen. SOS-Kinderdorf setzt auf Bildungs- und Familienstärkungs-Projekte zur Bekämpfung von Kinderarbeit.

Hauptursache für Kinderarbeit ist und bleibt Armut. Naturkatastrophen und Konflikte verschlimmern die wirtschaftliche Not von Familien, die ohnehin bereits am Existenzminimum leben. Das führt dazu, dass Kinder und Jugendliche zum Lebensunterhalt ihrer Familie beitragen müssen.

Gleichzeitig sind sie dazu gezwungen, die Schule oder andere Ausbildungen abzubrechen. Diese ausweglose Situation kann nur mittels Bildung und gezielter Hilfe für betroffene Familien unterbrochen werden. Hier setzt SOS-Kinderdorf mit nachhaltiger Familienstärkung und Bildungsprogrammen an. Mit Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht SOS-Kinderdorf weltweit Müttern und Vätern, sich aus eigener Kraft eine Perspektive zu schaffen. So unterstützen wir Eltern mit Schulungen und Mikrokrediten, damit sie ihr Einkommen langfristig zum Wohle ihrer Kinder steigern können. Der Schulbesuch ermöglicht den Kindern den Weg aus der Armut und ebnet den Weg für ein selbstbestimmtes Leben.

 

Die Flucht aus Kriegsregionen treibt zusätzlich viele Menschen in die Armut. Kinder sind oft gezwungen zu arbeiten – zusätzlich zu den Strapazen der Flucht ein unvorstellbare Zustand. Im Fokus von SOS-Kinderdorf steht die Hilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Familien. Aktuell ist SOS-Kinderdorf mit Nothilfeprogrammen unter anderem in Syrien und Bangladesch vor Ort und hilft, die katastrophale Situation der Flüchtlingskinder zu verbessern. Wir bieten ihnen und ihren Familien Obdach, Essen, medizinische Versorgung, psychosoziale Unterstützung sowie Zugang zu Schul- und Ausbildung.