Hätten Sie sie erkannt?

Unserer prominenten Botschafter erzählen von glücklichen Kindertagen

Unsere Botschafterinnen und Botschafter setzen sich für die Kinder von SOS-Kinderdorf ein. Jetzt öffnen sie ihr Fotoalbum und lassen uns an ihren glücklichen Kindheitserinnerungen teilhaben.

Links: Maria Walliser und ihre grosse Schweister Prisca bei einem Schülerrennen in Mosnang. Rechts: Zu Besuch im SOS-Kinderdorf Harar in Äthiopien.

Maria Walliser, ehemalige Skirennfahrerin

«Es sind die einfachen Dinge.»
Für mich war das Aufwachsen in einem Dorf sehr prägend. Diese Gemeinschaft, die ich in meiner Kindheit in Mosnang erlebte, war mir wichtig. In Erinnerung blieben mir die einfachen Dinge, wie der Schulweg, das Helfen auf dem Bauernhof oder das Mittagessen am Familientisch. Es tat mir gut, zu wissen, dass ich von meiner Familie und meinen Eltern unterstützt wurde. Auch im Sport. Egal ob Kinderskirennen oder später während meiner Skikarriere. Meine Eltern konnten mich nicht oft an meine Renneinsätze im In- und Ausland begleiten, und doch spürte ich ihren Rückhalt und das Mitfiebern in Gedanken. Zu sehen, wie stolz sie auf die Leistungen ihrer Kinder waren, gab mir enorme Selbstsicherheit.

Als ich später selbst Mutter wurde, war mir wichtig, dass auch meine Kinder wussten, dass
ich sie in all ihrem Tun unterstütze. Meine Mädels erinnern mich an die eigene Kindheit und daran, wie schön es ist, mit den Eltern gemeinsame Erlebnisse zu teilen – sei es im Schulalltag, beim gemeinsamen Essen oder auf Ausflügen in die Natur.


Links: Stéphane Lambiel in den Sommerferien in Portugal. Rechts: Im SOS-Kinderdorf Daegu in Südkorea.

Stéphane Lambiel, Eiskunstläufer

«Essen, so viel ich wollte.»
Schon als Kind trainierte ich hart und musste gut auf meinen Körper achten. Meine schönsten Erlebnisse waren deshalb meine Ferien in meiner zweiten Heimat Portugal. Gemeinsam mit meiner Mutter, meinen zwei Geschwistern und meinen Cousins besuchten wir meine Avó – das ist portugiesisch für Grossmutter. Wir wohnten alle in ihrem kleinen Haus etwas ausserhalb von Lissabon, und sie verwöhnte uns mit ihren Kochkünsten. Endlich konnte ich so viel essen, wie ich wollte. Noch heute besuche ich meine Grossmutter, wenn ich in Lissabon bin. Denn sie ist die beste Köchin der Welt.

Francine Jordi, Schlagersängerin


Links: Francine Jordi war schon als Kind ein Sonnenschein. Rechts: Bei einem Besuch im SOS-Kinderdorf Faridabad in Indien.
«Unbeschwerte Kindheit.»
In erster Linie habe ich meinen Eltern und Geschwistern zu verdanken, dass ich eine glückliche, unbeschwerte Kindheit haben durfte. Diese Zeit ist auch heute noch die Basis für mein Leben, lässt mich gute Momente geniessen und hilft mir, die nicht so guten Momente zu überstehen. Musik und Gesang gab es ständig bei uns zu Hause. Das prägte das «Miteinander» sehr stark. Auch meine Karriere als Sängerin hat ihre Wurzeln in meiner Familie.