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SOS-Nothilfe
in der Coronakrise

In 136 Ländern und Gebieten trifft SOS-Kinderdorf alle Vorkehrungen, um Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende vor dem Coronavirus zu schützen.

So helfen wir

  • Betreuung elternloser Kinder: Wir helfen Kollegen und Kolleginnen aus Italien, Spanien und ganz Europa während der Coronakrise, die ein Betreuungsprogramm für Kinder einrichten. Zudem bauen wir unsere Betreuungsangebote in Entwicklungsländern aus für Kinder, die durch das Virus ihre Eltern verlieren.
  • Aufklärung und Prävention: Wir schulen unsere SOS-Betreuer/innen und informieren Gemeinden, um die Ausbreitung einzudämmen.
  • Notversorgung für Familien: Wir unterstützen Familien mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln.
  • Hilfe zur Selbsthilfe: Wir helfen Eltern ihre Existenz nach der Krise wieder aufzubauen und vergeben Mikrokredite.

Ihre Spende hilft, unsere weltweiten Programme in der Coronakrise weiterzuführen. Vielen Dank.

Jetzt helfen

 

Wir helfen und brauchen Hilfe während der Coronakrise

In Krisenzeiten gehen besonders Hilfsbedürftige oft unter. Auch die ärmsten Länder, in denen wir tätig sind, verzeichnen vermehrt Coronavirus-Fälle. Während wir uns um leere Regale in den Supermärkten sorgen, geht es dort um die Existenz. In vielen dieser Länder ist die medizinische Grundversorgung am Anschlag, es fehlt der Zugang zu sauberem Wasser, die Menschen leben auf engstem Raum und viele elternlose Kinder sind gefährdet, mit ihren Grosseltern ihre einzigen Bezugspersonen zu verlieren. Diese Kinder dürfen wir in dieser Krise nicht alleinlassen.

In dieser ausserordentlichen Lage sind wir besonders auf Ihre Solidarität angewiesen und dankbar für jede Spende, um den uns anvertrauten Kindern während der Coronakrise beistehen zu können.

Wir verfolgen die Entwicklungen in allen Ländern und Kinderdörfern während der Coronakrise genau und werden Sie auf dieser Seite und unseren Social Media-Kanälen weiter informieren, sollte sich die Situation ändern. Bei Fragen erreichen Sie uns unter info@sos-kinderdorf.ch oder auch auf Facebook, Instagram und LinkedIn.

SOS-Kinderdorf Schweiz folgt den Empfehlungen der Schweizer Behörden, weshalb alle unsere Mitarbeitenden derzeit generell von zu Hause aus arbeiten. So wollen wir auch in dieser schwierigen Zeit die Arbeit für Kinder in Not mit unveränderter Kraft fortführen.

 

Sofortspende

Aktuelle Entwicklungen zu SOS-Kinderdorf in der Coronakrise finden Sie im Newsticker:

03.06.2020 - Nepal: Weiterhin steigende Fallzahlen  

In Nepal herrscht seit Ende März eine umfassende Ausgangssperre. Lockerungen wie hierzulande sind aufgrund steigender Fallzahlen noch nicht denkbar. Für diese Ausnahmesituation hat SOS-Kinderdorf Nepal ein psychosoziales Trainingsmodul erarbeitet. Es wird für die Ausbildung von Mitarbeitenden und Freiwilligen genutzt, die so wiederum Familien und Kindern telefonisch Unterstützung bieten. Das Trainingsmodul soll nun auch in anderen betroffenen Ländern in Asien eingesetzt werden.

20.05.2020- Nicaragua: kein Lockdown, virtueller Unterricht in den SOS-Kinderdörfern  

Am 19. Mai gab es offiziell 25 Infizierte und 8 Todesfälle (WHO-Zahlen). Die Regierung hat nach wie vor keinen Lockdown verfügt. Auch Grossveranstaltungen finden weiterhin statt. Die Mobilität innerhalb des Landes wurde nicht eingeschränkt. Allerdings sind die Grenzen zu den Nachbarländern geschlossen.  Ausser Covid-19 drohen in Nicaragua weitere Krankheiten wie Dengue-Fieber, Zika und Chikungunya, auf die sich das Gesundheitsministerium vorbereitet. Viele Menschen leben in überfüllten Häusern und können sich nur schlecht schützen. An einigen Orten wird Online-Unterricht angeboten, doch dieser kann wegen fehlender Endgeräte nicht von allen SchülerInnen genutzt werden. Familien in unseren Programmen, die durch die Krise wirtschaftlich bedroht sind, erhalten Lebensmittelhilfe. Kinder, Jugendliche und Betreuungspersonen verlassen die SOS-Kinderdorf Einrichtungen nur, wenn es unbedingt erforderlich ist. Alle Haushalte wurden mit genügend Seife und Masken ausgestattet. Die Kinder und Jugendlichen werden psychologisch betreut und in der Freizeit sinnvoll beschäftigt. Der Schulunterricht findet virtuell statt. 

 

20.05.2020- Lesotho: Wiederaufnahme SOS-Berufsbildungsprogramm   

Nähkurse: Der Unterricht wurde am 18. Mai 2020 wieder aufgenommen. Die Teilnehmenden wurden in zwei Gruppen mit je 13 Personen eingeteilt, die an sieben Tagen pro Woche abwechselnd unterrichtet werden. In den Unterrichtsräumen werden Handdesinfektionsmittel zur Verfügung gestellt, und die Auszubildenden werden dazu angehalten, sich regelmässig die Hände zu waschen. 

Masken: Die Auszubildenden werden für die ersten Tage mit Einwegmasken ausgestattet. Danach sollen sie im Rahmen des Unterrichts selber Masken nähen. Diese Masken werden auch den Auszubildenden, die andere Lehrgänge besuchen, zur Verfügung stehen. 

 ICT-Kurse: Der Anbieter hat vorgeschlagen, die verbleibenden zwei Module in der ersten Augustwoche 2020 durchzuführen. Die zweite Gruppe wird somit erst im September statt im Juni starten. Die Kurse werden auch mit entsprechender Verspätung abgeschlossen. Diese Vorsichtsmassnahme hat damit zu tun, dass in Lesotho zurzeit Winter ist und der Anbieter Ansteckungen in der kalten Jahreszeit vermeiden will. 

 Kurse in Lebensmittel-Verarbeitung: Der Unterricht wird am Dienstag, 26. Mai 2020 wieder aufgenommen. Das bedeutet, dass die erste Gruppe die Ausbildung im Juni abschliessen wird. 

 Kurse in sogenannten «Lebenskompetenzen» (Life Skills) : Der vorgeschlagene Anbieter, das Centre for Impacting Lives (CIL), erarbeitet einen Vorschlag, wie die Kurse unter Einhaltung der Hygienevorschriften durchgeführt werden können 

 Lehrgänge im Baugewerbe: Der Anbieter, das Ketleho Technical Institute (KTI), erarbeitet einen Vorschlag, wie die Lehrgänge in der aktuellen Situation angeboten werden können. 

 Ausbildungszentrum: Die geplanten kleineren Renovierungsarbeiten haben letzte Woche begonnen und sollen bis Freitag, 22. Juni abgeschlossen sein.  

 

20.05.2020- Lesotho: Erste Lockerungen  

Die Leute können sich zwischen 6:00 und 19.00 Uhr frei bewegen, Bars und Restaurants sind mit eingeschränkten Betriebszeiten wieder geöffnet. Die Grund- und Sekundarschulen (High Schools) werden wieder geöffnet, allerdings nur für SchülerInnen im Externat. Berufsschulen und Unis: Diese Bildungseinrichtungen sollen bald wieder den normalen Betrieb aufnehmen, aber es wurde noch kein genaues Datum genannt. Das nationale SOS-Kinderdorf Management-Team arbeitet wieder normal, aber mit reduziertem Pensum (von 8.30-15 Uhr). Die übrigen Mitarbeitenden arbeiten nach einem flexiblen Zeitplan. Die Schulen werden mit Hygienematerial ausgestattet. Die SchülerInnen werden dazu angehalten, selber Masken mitzubringen. Die Räume werden regelmässig desinfiziert. Dem gesamten Personal werden Hygienematerialien zur Verfügung gestellt. Die SOS-Kinderdörfer bleiben weiterhin abgeriegelt.

18.05.2020- Niger: Massnahmen werden gelockert  

Gemäss des nigrischen Expertenkomitees entspannt sich die Lage, weshalb die Massnahmen nach und nach gelockert werden. Ab dem 1. Juni öffnen die Schulen wieder. Ab sofort sind religiöse Kultstätten wieder offen, es müssen aber Hygienemassnahmen beachtet werden. Die Ausgangssperre in Niamey wurde am 13.5. aufgehoben. Am 12. Mai haben sich 8 Frauen und 14 Männer neu mit dem Virus angesteckt. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der Fälle auf 854, wovon 47 gestorben sind.

20.04.2020- Indien: Wassermangel und drohende Erhöhung der Sterbensrate durch Unterernährung  

369 Millionen Menschen, d.h. über 80% der Bevölkerung in Indien, arbeitet im informellen Sektor ohne soziale Absicherung. Einen Tag zu Hause bedeutet, kein Essen für die Familien. Schon jetzt sind in Indien ein Drittel aller Kinder unternernährt. Wasserlieferanten fahren vor Angst einer Ansteckung nicht mehr in die überfüllten Slums. Kaum Trinkwasser, geschweige denn zum Hände waschen, ist verfügbar. Bloss ein Fünftel aller Haushalte in Indien haben Zugang zu fliessendem Wasser. Dharavi dem grössten Slum in Mumbai, leben 270.000 Menschen auf einem Quadratkilometer. Social Distancing ist für viele deshalb unmöglich. SOS-Kinderdorf hat eine Spendensammlung für Indien eingerichtet, um vor Ort verstärkt mit Nothilfepaketen zu unterstützen.

15.04.2020- Nepal: Telefonisch Kontakt halten  

Der Lockdown in Nepal besteht weiterhin, viele Nepalesen und Nepalesinnen kehrten zuletzt aus dem Ausland zurück. In Itahari Sunsari und Gorkha mussten die Aktivitäten von SOS-Kinderdorf gestoppt werden, die Mitarbeitenden bleiben zu Hause. Telefonisch halten sie den Kontakt mit den Begünstigten jedoch aufrecht. Insgesamt 261 Familien wurden so befragt, um deren Bedürfnisse festzustellen und sie bestmöglich zu begleiten. Falls nötig, werden sie zukünftig mit Nahrungsmitteln unterstützt. Zudem werden sie beraten, um in der aktuellen Lage Coping-Strategien zu entwickeln. Erfreulich ist, dass die Familien die Massnahmen der Behörden befolgen und auch über lokale Hilfsangebote informiert sind. Die Befragten sind zudem sehr glücklich, dass SOS-Kinderdorf sich um sie sorgt und weiter den Kontakt hält.

15.04.2020 - Niger: Das Coronavirus breitet sich aus  

529 Infizierte, 12 Tote, 75 Geheilte. Die Pandemie breitet sich weiter aus, Niamey ist aber immer noch am stärksten betroffen. Von 19 bis 6 Uhr herrscht Ausgangssperre, die Spitäler wurden auf COVID19-Patienten vorbereitet, provisorische Quarantänestationen installiert. Um den wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen, wurden einzelne Gebühren reduziert oder Zahlungsfristen verlängert. In Niamey stehen zudem auf öffentlichen Plätzen und vor Gesundheitseinrichtungen Waschgelegenheiten für die Hände bereit. Die SOS-Kinderdörfer und Jugendeinrichtungen wurden desinfiziert, nicht dringende Ausgaben wurden verschoben, um Rücklagen für Lebensmittel und Medikamente zu haben. Psychosoziale Beratung wird durch Kontaktpersonen gewährleistet.

03.04.2020- Nepal: strenger Lockdown  

Fünf bestätigte Corona-Infektionen (Stand 2. April). Die nepalesische Regierung verhängt den Lockdown und setzt ihn mit Polizeikontrollen strikt um. Das Gesundheitswesen Nepals würde im Fall einer Pandemie rasch an seine Grenzen stossen. Es fehlt nicht nur an Tests, sondern auch an Schutzkleidung. Die Kinder, Erziehungsberechtigten und Mitarbeitenden der SOS-Kinderdörfer bleiben wenn möglich in den Dörfern. SOS-Kinderdorf führt weiterhin Weiterbildungskurse zu psychosozialen Fragen rund um den Lockdown durch. Mit spielerischen Elementen wird der Unterricht aufgelockert und soll helfen das Wissen über die Pandemie und den Umgang damit zu festigen.

03.04.2020 -Äthiopien: äthiopische Textilfabrik spendet Schutzmasken für alle SOS-Kinderdörfer  

26 Personen wurden als Träger des Corona-Virus bestätigt (Stand 2. April).
Die Grenzen zu den Nachbarländern sowie die Schulen und Universitäten bleiben geschlossen. In unserem Projektgebiet Tigray wurde ab dem 30. März eine Reisesperre für 14 Tage errichtet. Die äthiopische Textilfabrik Mekelle spendete für alle Bewohner der SOS-Kinderdörfer sowie alle übrigen Mitarbeitenden von SOS-Kinderdorf Äthiopien Schutzmasken. In den SOS-Kinderdörfern wurden Händewaschstationen an den Eingängen errichtet.

03.04.2020 - Niger : Regierung ruft Notstand aus  

Aktuell gibt es 98 bestätigte Corona-Infizierte, 95 davon leben in der Hauptstadt Niamey. 5 Infizierte sind inzwischen gestorben. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen. Sollte sich das Virus im Niger ausbreiten, hätte dies verheerende Folgen. Es fehlt den Spitälern an der nötigen Ausrüstung und an Isolationsmöglichkeiten. SOS-Kinderdorf Niger hat einen Krisenstab zusammengestellt. Der Zugang zu den SOS-Kinderdörfern wird auf ein Minimum beschränkt, und diese sollen möglichst auch nicht verlassen werden. Die Familien sowie die Dorfeingänge werden mit ausreichend Seife, Desinfektionsmitteln und Fieberthermometern ausgestattet.

 

03.04.2020 - Nicaragua: Spielend ablenken  

In Nicaragua gibt es derzeit 5 bestätigte Corona-Infizierte, wovon eine Person verstorben ist. Einreisende aus Covid-19-betroffenen Ländern müssen in die Quarantäne. Viele Kinder gehen nicht mehr in die Schule, und Geschäfte bleiben geschlossen. In den SOS-Kinderdörfern und -Einrichtungen wurden Essensvorräte, Reinigungsmaterial und Hygieneprodukte für zwei Monate eingekauft. Die Kinder und Erwachsenen werden darin geschult, die Hygieneregeln einzuhalten. Die Mütter und andere Betreuungspersonen lernen, wie sie die Kinder in dieser Zeit sinnvoll beschäftigen können. Es wird gespielt und gemalt, und in den Dörfern werden Kino- oder Karaoke-Abende angeboten. Für den Fall, dass sich sehr einkommensschwache Familien aus dem Familienstärkungsprogramm keine Nahrungsmittel mehr leisten können, wird ein Notfallplan ausgearbeitet. 

03.04.2020 - Lesotho: Derzeit im Lockdown  

In Lesotho gibt es noch keinen bestätigten Covid-19-Fall. Seit dem 29. März herrscht in Lesotho bis vorerst 21. April der Lockdown. Versammlungen sind verboten, und die Schulen sind geschlossen. Nur die lebenswichtigen Dienste, wie das Gesundheitswesen und die Polizei, werden aufrechterhalten. In den SOS-Kinderdörfern wurde ein Isolationshaus festgelegt, und ein Vorrat an Hygienematerial und Lebensmitteln eingekauft. Damit sollten die SOS-Familien auch im Fall von Versorgungsengpässen bis Ende Mai gut ausgerüstet sein. Wenn möglich, arbeiten die Angestellten von SOS-Kinderdorf von zu Hause aus. Die Schneiderei- und Kochlehrgänge sowie der ICT-Lehrgang wurden auf Anweisung der lokalen Bildungsdirektion unterbrochen 

31.03.2020 - Bolivien: Gartenarbeit als Stressabbauer  

In Bolivien gibt es aktuell 115 bestätigte Corona-Fälle und 7 Todesopfer. Die Grenzen sind geschlossen. Es herrscht eine temporäre Ausgangssperre sowie verkürzte Arbeitstage. Schulen, Cafes, Restaurants und Kinos sind geschlossen. Um den Stress der Krisensituation zu minimieren und aktiv zu bleiben, helfen die Kinder und Jugendliche im SOS-Kinderdorf in Potosí mit den SOS-Betreuungspersonen in den Gärten des Dorfes und ernten frisches Gemüse. Das Gartenprojekt sensibilisiert die Kinder zudem für Umwelt und Ernährung.

30.03.2020 - Syrien: Verstärkte Hygienemassnahmen  

In Syrien gibt es aktuell erst 10 Coronavirus-Infizierte, am Sonntag gab es den ersten Todesfall. Aufgrund der andauernden Konflikte und Fllüchtlingsströme im Land wird jedoch mit einer hohen Dunkelziffer und aufgrund einer schnellen Verbreitung gerechnet. Millionen Flüchtlinge leben bereits unter extrem schlechten hygienischen Bedingungen. Das syrische Gesundheitssystem wird einer Pandemie niemals standhalten können. SOS-Kinderdorf Syrien hat alle Kinderdörfer sterilisiert, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern. Darüber hinaus hat sich ein Ärzteteam freiwillig bereit erklärt, alle Kinder, Betreuungspersonen und SOS-Mitarbeitenden in unseren Programmen medizinisch zu untersuchen.

31.03.2020 - Äthiopien: Lebensmittelregale werden leerer  

Die Lebensmittelgeschäfte werden knapp beliefert, da Exporte aus diversen Ländern ausfallen oder grosser Verzögerungen haben. Armutsbetroffene Familien aus den SOS-Familienstärkungsprogrammen drohen leer auszugehen, da viele Hamsterkäufe getätigt werden. SOS-Kinderdorf Äthiopien plant die Unterstützung dieser Familien sowie die eigenen Lebensmittelvorräte mit zusätzlichen Sicherheitsmassnahmen vor Raubüberfällen zu schützen.

25.3.2020 - Äthiopien: SOS-Kinderdorf ist vorbereitet  

Es gibt noch keine Coronavirus-Fälle innerhalb unserer Programme oder SOS-Kinderdörfer. Die Kinder dürfen die Dörfer nicht mehr verlassen. Quarantänehäuser sowie Nahrungsmittel- und Seifenvorräte wurden angelegt. SOS-Kinderdorf führt die Familienstärkungsprogramme weiter. Zudem werden alle Projektpartner, Kinder und Familien für die Hygienemassnahmen sensibilisiert. Die Mitarbeitenden arbeiten wenn möglich von Zuhause aus.

19.03.2020 - Nepal: Psychologische Unterstützung für Kinder und Jugendliche  

Kinder, Jugendliche und SOS-Mütter bleiben innerhalb der Dörfer. SOS-Kinderdorf Nepal bietet aufgrund der Abschottung und Selbstisolierung psychologische Unterstützung für Kinder und Jugendliche an. Am 19. März fand im SOS-Kinderdorf Nepal eine eintägige Sitzung statt, in der psychologische Erste-Hilfe-Massnahmen vermittelt wurden.

15.03.2020 - Griechenland: SOS-Kinderdorf muss Arbeit temporär einstellen  

Auf der griechischen Insel Lesbos musste SOS-Kinderdorf seine Arbeit im Flüchtlingslager Kara Tepe aufgrund des Coronavirus temporär aussetzen. Sobald es die Umstände zulassen, werden wir die pädagogischen und psychosozialen SOS-Unterstützungsprogramme fortsetzen.
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Die wichtigsten Fragen im Überblick

Wie wirkt sich COVID-19 auf Kinder aus?  

Da es sich bei COVID-19 um ein neues Virus handelt, gibt es noch nicht genügend Erfahrungen oder Informationen darüber, wie es sich auf Kinder auswirkt. Menschen aller Altersgruppen können mit dem Virus infiziert werden, aber bisher hat es Kinder in geringerem Masse befallen als Erwachsene. 

Wie sollten Eltern und Betreuungspersonen reagieren, wenn sie Symptome feststellen?  

Betreuungspersonen von Kindern mit Symptomen von COVID-19 sollten sich in ärztliche Behandlung begeben. Denken Sie jedoch daran, dass Husten, Niesen und Fieber in vielen Teilen der Welt auch Symptome einer Erkältung oder Grippe sein können, da dort auch Grippezeit ist. 

Es ist wichtig, sich frühzeitig um Hilfe zu bemühen und öffentliche Räume zu meiden, um eine Ausbreitung der Symptome auf andere zu verhindern. Falls ein Kind Anzeichen von Krankheit zeigt, sollten die Betreuer zunächst eine Gesundheitseinrichtung/einen medizinischen Dienstleister kontaktieren und dann ihre Kinder auf Anraten aufnehmen. 

Wie kann ich mein Kind darauf vorbereiten, die Verbreitung des Virus zu vermeiden?  

Kinder, die weiterhin eine Kindertagesstätte besuchen, sollten in gutem Hygieneverhalten unterrichtet werden. Häufiges Händewaschen, das Abdecken von Husten oder Niesen mit einem gebeugten Ellbogen und das Nichtanfassen der Augen, der Nase und des Mundes, wenn die Hände nicht richtig gewaschen wurden, sind einige Massnahmen, die gelehrt werden sollten, um eine weitere Verbreitung des Virus zu vermeiden. 

Wie kann ich meine Kinder vor Sorgen bewahren?  

Auf unserem Blog «Wie rede ich mit Kindern über das Coronavirus?»  finden Sie wertvolle Tipps.

Wie jongliere ich Home Office und Familienalltag?  

Auf unserem  Blog «Coronavirus: Tipps für den Familienalltag»  finden Sie wertvolle Tipps.