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SOS-Nothilfe
in der Coronakrise

In 136 Ländern und Gebieten trifft SOS-Kinderdorf im Zuge der Nothilfe alle Vorkehrungen, um Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende vor dem Coronavirus zu schützen.

Während hierzulande über Lockerungen und Impftempo diskutiert wird, sucht die Corona-Pandemie Indien und Nepal derzeit besonders schwer heim.

Zuletzt knapp 380’000 Neuinfektionen und mehr als 3’600 Todesfälle täglich sprechen eine unerbittliche Sprache. Wie ernst die Lage ist, zeigen die tragischen Bilder von Massenkremationen, verzweifelten Angehörigen vor überfüllten Spitälern und die Hilferufe der Krankenhäuser wegen ausgehender Sauerstoffreserven.

Nur mit Ihrer Hilfe können wir die Lage durch Nothilfe- und Präventionsmassnahmen verbessern. 

 

Sofortspende

So helfen wir

  • Betreuung elternloser Kinder: Wir helfen Kollegen und Kolleginnen aus Italien, Spanien und ganz Europa während der Coronakrise, die ein Betreuungsprogramm für Kinder einrichten. Zudem bauen wir unsere Betreuungsangebote in Entwicklungsländern aus für Kinder, die durch das Virus ihre Eltern verlieren.
  • Aufklärung und Prävention: Wir schulen unsere SOS-Betreuer/innen und informieren Gemeinden, um die Ausbreitung einzudämmen.
  • Notversorgung für Familien: Wir unterstützen Familien mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln.
  • Hilfe zur Selbsthilfe: Wir helfen Eltern ihre Existenz nach der Krise wieder aufzubauen und vergeben Mikrokredite.

Ihre Spende hilft, unsere weltweiten Programme in der Coronakrise weiterzuführen. Vielen Dank.

Jetzt helfen

Wir helfen und brauchen Ihre Hilfe während der Coronakrise

In Krisenzeiten gehen besonders Hilfsbedürftige oft unter. Auch die ärmsten Länder, in denen wir tätig sind, verzeichnen vermehrt Coronavirus-Fälle. Während wir uns um leere Regale in den Supermärkten sorgen, geht es dort um die Existenz. In vielen dieser Länder ist die medizinische Grundversorgung am Anschlag, es fehlt der Zugang zu sauberem Wasser, die Menschen leben auf engstem Raum und viele elternlose Kinder sind gefährdet, mit ihren Grosseltern ihre einzigen Bezugspersonen zu verlieren. Diese Kinder dürfen wir in dieser Krise nicht alleinlassen.

In dieser ausserordentlichen Lage sind wir besonders auf Ihre Solidarität angewiesen und dankbar für jede Spende, um den uns anvertrauten Kindern während der Coronakrise beistehen zu können.

Wir verfolgen die Entwicklungen in allen Ländern und Kinderdörfern während der Coronakrise genau und werden Sie auf dieser Seite und unseren Social Media-Kanälen weiter informieren, sollte sich die Situation ändern. Bei Fragen erreichen Sie uns unter info@sos-kinderdorf.ch oder auch auf Facebook, Instagram und LinkedIn.

SOS-Kinderdorf Schweiz folgt den Empfehlungen der offiziellen Gesundheitsbehörden bezüglich Präventionsmassnahmen sowohl in der Schweiz als auch in den Einsatzländern. So wollen wir auch in dieser schwierigen Zeit die Arbeit für Kinder in Not mit unveränderter Kraft fortführen.

Die wichtigsten Fragen im Überblick

Wie wirkt sich COVID-19 auf Kinder aus?  

Da es sich bei COVID-19 um ein neues Virus handelt, gibt es noch nicht genügend Erfahrungen oder Informationen darüber, wie es sich auf Kinder auswirkt. Menschen aller Altersgruppen können mit dem Virus infiziert werden, aber bisher hat es Kinder in geringerem Masse befallen als Erwachsene. 

Wie sollten Eltern und Betreuungspersonen reagieren, wenn sie Symptome feststellen?  

Betreuungspersonen von Kindern mit Symptomen von COVID-19 sollten sich in ärztliche Behandlung begeben. Denken Sie jedoch daran, dass Husten, Niesen und Fieber in vielen Teilen der Welt auch Symptome einer Erkältung oder Grippe sein können, da dort auch Grippezeit ist. 

Es ist wichtig, sich frühzeitig um Hilfe zu bemühen und öffentliche Räume zu meiden, um eine Ausbreitung der Symptome auf andere zu verhindern. Falls ein Kind Anzeichen von Krankheit zeigt, sollten die Betreuer zunächst eine Gesundheitseinrichtung/einen medizinischen Dienstleister kontaktieren und dann ihre Kinder auf Anraten aufnehmen. 

Wie kann ich mein Kind darauf vorbereiten, die Verbreitung des Virus zu vermeiden?  

Kinder, die weiterhin eine Kindertagesstätte besuchen, sollten in gutem Hygieneverhalten unterrichtet werden. Häufiges Händewaschen, das Abdecken von Husten oder Niesen mit einem gebeugten Ellbogen und das Nichtanfassen der Augen, der Nase und des Mundes, wenn die Hände nicht richtig gewaschen wurden, sind einige Massnahmen, die gelehrt werden sollten, um eine weitere Verbreitung des Virus zu vermeiden. 

Wie kann ich meine Kinder vor Sorgen bewahren?  

Auf unserem Blog «Wie rede ich mit Kindern über das Coronavirus?»  finden Sie wertvolle Tipps.

Wie jongliere ich Home Office und Familienalltag?  

Auf unserem  Blog «Coronavirus: Tipps für den Familienalltag»  finden Sie wertvolle Tipps.