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FAQ: Arbeiten für SOS-Kinderdorf.

Kann ich für SOS-Kinderdorf arbeiten?  

Ziel von SOS-Kinderdorf ist es, kulturell und gesellschaftlich für die bestmögliche Integration der Kinder und Jugendlichen, die in unseren Einrichtungen leben, zu sorgen.
Wir sind überzeugt, dass dies am ehesten durch die Anstellung lokaler Mitarbeiter erreicht werden kann. Daher sind wir stets bestrebt, ortsansässige Mitarbeiter in allen Funktionen und auf allen Ebenen zu beschäftigen und vermitteln keine Arbeits- oder Freiwilligeneinsätze in unseren Projekten. 

Freie Stellen bei SOS-Kinderdorf Schweiz

Kann ich in einem SOS-Kinderdorf freiwillig mithelfen?  

SOS-Kinderdorf International hat kein eigenes Freiwilligenprogramm eingerichtet. Wir sind stets bestrebt, ortsansässige Mitarbeitende in allen Funktionen und auf allen Ebenen zu beschäftigen und vermitteln daher keine Arbeits- oder Freiwilligeneinsätze in unseren Projekten. In gewissen Länderorganisationen gibt es die Möglichkeit für Freiwilligeneinsätze, diese sind jedoch auch auf einheimische Freiwillige zugeschnitten. 

Nach welchen Kriterien werden SOS-Kinderdorf-Eltern ausgewählt?  

Ein SOS-Elternteil ist eine Kinderbetreuerin oder ein Kinderbetreuer, die oder der eine SOS-Familie leitet und ihr oder sein Leben mit den Kindern teilt. SOS-Eltern bieten körperliche und emotionale Sicherheit und die Möglichkeit, neue und dauerhafte Beziehungen innerhalb der SOS-Familie aufzubauen. Im Allgemeinen gelten folgende Kriterien: 

  • Frauen, Männer und Paare mit oder ohne biologische Kinder sind willkommen, SOS-Eltern zu werden, wobei die gesellschaftlichen Normen zu beachten sind. 
  • Von SOS-Eltern wird erwartet, dass sie einen Sekundarschulabschluss oder die in ihrem Land gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung abgeschlossen haben; erwünscht sind akademische und/oder berufliche Erfahrungen in den Bereichen Kinderbetreuung, Bildung, Familie und/oder Gemeindeentwicklung. 
  • Gute körperliche und geistige Gesundheit 
  • Bereitschaft, in einem SOS-Kinderdorf oder -Programm zu leben und ein langfristiges Engagement für eine Generation von Kindern und Jugendlichen zu übernehmen 
  • Bereitschaft, mit dem/der Partner/in (Ehepartner/in) im SOS-Kinderdorf oder -Programm mit eigenen Kindern zu leben 
  • Bereitschaft zur ständigen Weiterentwicklung und Schulung 

Darüber hinaus muss ein SOS-Elternteil über wichtige Kompetenzen verfügen, um den Anforderungen und der Verantwortung einer Betreuungsperson gerecht werden zu können. Dazu gehören die Bereitschaft, eine «soziale Elternschaft» zu übernehmen, die Fähigkeit, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln, mit Druck und Schwierigkeiten im Verhalten der Kinder umzugehen, die Rechte der Kinder in ihrer täglichen Arbeit umzusetzen, zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen sowie solide Kommunikationsfähigkeiten.  

Welche Ausbildung erhalten SOS-Kinderdorf-Eltern?  

Jeder nationale SOS-Kinderdorf-Verein verpflichtet sich, die zukünftigen SOS-Mütter praktisch und theoretisch für ihre Aufgaben zu schulen. Für das theoretische Programm gibt es eine mindestens dreimonatige Ausbildung, gefolgt von Auffrischungskursen und Reflektionen mindestens alle zwei Jahre. In Europa dauert die theoretische Ausbildung in der Regel ein Jahr. Anschliessend absolvieren die zukünftigen SOS-Mütter ein mehrmonatiges Praktikum in einem SOS-Kinderdorf. 

Warum gibt es kaum SOS-Kinderdorf-Väter oder -Ehepaare?  

In den meisten Fällen werden SOS-Familien von SOS-Müttern geleitet, aber in einigen Ländern stehen auch Väter oder Ehepaare einer SOS-Familie vor. In den letzten Jahren haben einige Ehepaare die Verantwortung für SOS-Kinderdorf-Familien in einigen europäischen Ländern übernommen. 

Sollte eine SOS-Kinderdorfmutter eine Heirat in Erwägung ziehen, würden wir immer versuchen, eine geeignete Lösung zu finden, damit sie weiterhin als SOS-Kinderdorfmutter arbeiten kann. Manchmal könnte dies bedeuten, dass das Paar die Kinder im SOS-Kinderdorf weiter gemeinsam betreut.