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Fragen zu sonstigen Themen: SOS-Kinderdorf

Kann ich ein SOS-Kinderdorf besuchen?  

Im Allgemeinen ist es möglich, einem SOS-Kinderdorf einen kurzen Besuch abzustatten. Da das Wohlergehen von Kindern für uns von grösster Bedeutung ist, bitten wir potenzielle Besucher, unsere grundlegenden Richtlinien zu lesen und zu befolgen. Bedenken Sie auch, dass SOS-Kinderdörfer nicht auf Besuche vorbereitet sind. Wir bitten Sie daher, Ihren Besuch bei der SOS-Kinderdorf-Organisation des jeweiligen Landes (oder über die Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz) anzukündigen. 

Können Kinder aus SOS-Kinderdörfern adoptiert werden?  

Kinder in der Obhut von SOS-Kinderdorf können nicht adoptiert werden, da in den meisten Fällen nicht das SOS-Kinderdorf der gesetzliche Vormund des Kindes ist, sondern die leiblichen Verwandten oder die nationalen Jugendämter. Die Entscheidung liegt also bei diesen und nicht bei SOS-Kinderdorf. 

Welche Haltung hat SOS-Kinderdorf zum Thema Adoption?  

Die Adoption ist eine wichtige Option, um Kindern, die nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben können, eine langfristige familiäre Betreuung zu ermöglichen. Die Entscheidung darüber, welche Betreuungsform für ein Kind am besten geeignet ist, sollte jedoch immer von Fall zu Fall getroffen werden, wobei das Wohl des Kindes zu berücksichtigen ist. 

Wieso versendet SOS-Kinderdorf sein Magazin "SOS-Zoom" in einer Plastikfolie?  

Wir bei SOS-Kinderdorf Schweiz setzen uns immer wieder mit den Konsequenzen unseres Handels für Mensch und Umwelt auseinander. Bereits seit geraumer Zeit suchen wir daher nach einer umweltfreundlicheren Versandart, mit der wir unseren Spendern das Magazin «SOS-ZOOM» inklusive Begleitschreiben unversehrt zusenden können. Statistiken von anderen Hilfswerken, die auf einen offenen Versand umgestellt haben, zeigen leider, dass die Spendeneinnahmen danach um bis zu 20 Prozent einbrechen. Einerseits, weil der angeheftete Einzahlungsschein beschädigt werden kann, und andererseits, weil viele Spender es als zu aufwendig empfinden, den Einzahlungsschein abzutrennen und in der Folge auf eine Spende verzichten. Erschwerend hinzu kommt, dass der Versand mit Folie günstiger ist, als der offene Versand, bei dem wir Beilagen einkleben oder anheften müssen. 

Unsere Hauptaufgabe ist es, möglichst vielen Kindern in Not zu helfen und die uns anvertrauten Spendengelder verantwortungsvoll und kostenbewusst dafür einzusetzen. Bis zu 20 Prozent weniger Spendeneinnahmen und teurere Produktionskosten können wir deshalb nicht riskieren. Wir haben jedoch mit der ersten Ausgabe des Spendenmagazins 2020 auf eine Folie aus recyceltem Plastik umgestellt. So wird für den Versand des Spendenmagazins kein neues Plastik generiert und wir unterstützen die Kreislaufwirtschaft. Sobald es eine kostengünstige und umweltbewusste Alternative gibt, welche den unversehrten Versand gewährleistet, werden wir die Plastikfolie sehr gerne ersetzen. 

Kann ich SOS-Kinderdorf Schweiz auch mit Sachspenden unterstützen?  

Wir schätzen jede Form der Unterstützung sehr, können Sachspenden aus zwei Gründen nicht annehmen: 

  • Die Logistik- und Transportkosten für Sachspenden in die jeweiligen Länder würden uns an anderer Stelle fehlen. 
  • Besteht in unseren Projekten Bedarf an Kleidung, Spielsachen und ähnlichen Waren, bevorzugen wir es im Sinne nachhaltiger Entwicklungshilfe, die vor Ort zu kaufen und damit die lokalen Märkte zu stärken. 

Wenn Sie Sachspenden haben, geben Sie diese lieber an NGOs ab, die in der Schweiz tätig sind. Oder veranstalten Sie einen Spendenanlass, zum Beispiel einen SOS-Flohmi oder SOS-Wichteln, dessen Erlös Sie dann an SOS-Kinderdorf spenden.