Red Hand Day: Nein zu Kindersoldaten!

SOS-Kinderdorf demonstriert am 12. Februar gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Tausende Mädchen und Jungen werden weltweit in Konflikten als Soldaten missbraucht: „Stopp! Kein Einsatz von Kindern als Soldaten!“ – das fordern Jungen und Mädchen aus SOS-Kinderdörfern auf der ganzen Welt mit roten Handabdrücken. Anlass ist der sogenannte Red Hand Day, der jedes Jahr am 12. Februar stattfindet. Mit dieser Aktion wollen Menschen auf der ganzen Welt Politikerinnen und Politiker daran erinnern, ihren Einfluss geltend zu machen, um den schändlichen Missbrauch von Kindern als Soldaten zu beenden.

Jugendliche aus SOS-Kinderdorf im Südsudan setzen ein Zeichen gegen Kindersoldaten.

Weltweit kämpfen über 250‘000 Jungen und Mädchen als Kindersoldaten. „Aber die Dunkelziffer dürfte weit höher sein“, sagt Erika Dittli, Leiterin internationale Programme von SOS-Kinderdorf Schweiz. Aktuell werden in 20 Ländern schwerste Menschenrechtsverletzungen gegen Kinder begangen. 58 Armeen und bewaffnete Gruppen haben Minderjährige in ihren Reihen, ziehen sie in Konflikte, indem sie sie als Kämpfer einsetzen oder zu Opfern machen – indem sie Kinder töten, vergewaltigen oder Anschläge auf Schulen verüben.

Kinder aus Mexiko nehmen aus Solidarität am Red Hand Day teil.

Kinder aus Mexiko nehmen aus Solidarität am Red Hand Day teil.

Am schlimmsten ist die Situation in Afrika: Im Südsudan und in der Zentralafrikanischen Republik beispielsweise werden Kinder in starkem Masse Opfer von Gewalt. Allein im Bürgerkriegsland Südsudan wurden seit 2013 mehr als 17‘000 Minderjährige als Kindersoldaten rekrutiert.
SOS-Kinderdorf setzt sich weltweit gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten ein.

Mit rotgefärbten Händen setzen die Kinder in Namibia ein Zeichen gegen Kindersoldaten!

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