To the top button

Erfolg: Schulverbot aufgehoben

Die Nachricht hatte für Proteste gesorgt: Schwangeren Mädchen sollte in Burundi per Regierungserlass der Schulbesuch verweigert werden. SOS-Kinderdorf sowie andere Organisationen hatten sich seither massiv dafür eingesetzt, dass diese Entscheidung zurückgenommen wird – mit Erfolg.

In einem erneuten Schreiben hat die Regierung des ostafrikanischen Landes nun verkündet, dass werdenden Müttern und Vätern Schulen ab sofort wieder offen stehen. Auch wenn keine Gründe dafür genannt werden, ist eindeutig, dass das Engagement der Hilfsorganisationen Wirkung gezeigt hat.

SOS-Kinderdorf hatte das Schulverbot als schweren Verstoß gegen den Opferschutz bezeichnet. Die meisten der betroffenen Mädchen sind aufgrund einer Gewalttat oder einer Zwangsehe schwanger geworden. 40 Prozent aller Opfer von physischer oder sexueller Gewalt in Burundi sind jugendliche Mädchen.

SOS-Kinderdorf setzt sich in Burundi seit Jahrzehnten intensiv für Kinderrechte und Bildung ein. Mit zahlreichen Maßnahmen trägt SOS-Kinderdorf dazu bei, das Bewusstsein unter Schülern, Lehrern und Gemeindemitgliedern für ungewollte Schwangerschaften und Zwangsheirat zu schärfen.

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren.

 
13. August 2018

Endlich wieder Schule

Saber (14) ist an diesem Nachmittag auf der Weide und hütet die Schafe. Die kleine …

Weiterlesen
 
7. August 2018

Schulverbot statt Schulbeginn

Schwangere Mädchen sowie werdende Väter dürfen in Burundi ab sofort …

Weiterlesen
 
1. August 2018

Kinderarbeit in Syrien

Mit der Zerstörung von Aleppo hat Ramis Familie alles verloren. Nach der Flucht vor …

Weiterlesen