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12.07.2019 Aktuelles Alle Projekte & Hilfsprogramme Lesotho Berufsperspektiven für Jugendliche

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Weltweit kämpfen junge Menschen mit dem Übergang von der Schule zur menschenwürdigen, nachhaltigen Arbeit. Während dies für jeden Jugendlichen eine schwierige Zeit ist, ist es eine besondere Herausforderung für junge Menschen, die die elterliche Betreuung verloren haben oder zu verlieren drohen, da ihnen oft die Informationen, Netzwerke und Ressourcen fehlen. Gezielte Förderung von Jugendlichen im Familienstärkungsprogramm sorgt für Unterstützung bei der Berufswahl.

 

Aufgrund eines rasanten Anstiegs der Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die allein oder ohne elterlichen Schutz aufwachsen, unterstützt SOS-Kinderdorf seit 2017 konsequent junge Heranwachsende im Rahmen des Familienstärkungsprogramms in Quthing. Die sprunghaft angestiegene Vernachlässigung resultiert hierbei aus der Tatsache, dass Eltern häufig gezwungen sind, im Nachbarstaat Südafrika zu arbeiten. Armutsbedingt brechen somit Familien auseinander. Als Folge davon wachsen viele Kinder allein und unter schwierigen Bedingungen auf. Sie haben keinen Zugang zu Bildung und somit keine Zukunftsperspektiven. Der 360°-Ansatz von SOS-Kinderdorf richtet sich schwerpunktmässig auf unterstützende Massnahmen hinsichtlich Einkommensmöglichkeiten und Berufsbildung von Jugendlichen.

Ideen für eine berufliche Zukunft.

Der Ansatz von SOS-Kinderdorf schliesst in erster Linie Jugendliche ein, die bisher kaum Förderung erhalten haben. Durch fehlende Vorbilder wie Vater oder Mutter sind viele Heranwachsende der Gefahr ausgesetzt, in eine Abwärtsspirale aus Perspektivlosigkeit, Motivationsmangel und ungünstigen Rahmenbedingungen zu geraten. In Kooperation mit der halbstaatlichen Organisation BEDCO (Basotho Enterprise Development Corporation) erhielten Teenager Schulungen für die Entwicklung von eigenen Businessideen und Unterstützung in den Bereichen Unternehmensführung und Finanzmanagement. Sie konnten innerhalb der Trainings Berufsbildungszertifikate erwerben, mit denen sie die Möglichkeit erhalten, einen Beruf mit Zukunft zu erlernen. Das Ineinandergreifen von motivationsfördernden Massnahmen, die Stärkung der Persönlichkeit und die Kooperation mit Ausbildungsstätten (Kleinbetrieben) sorgen dafür, dass mehr Heranwachsende eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben erhalten.

80 % der ehemaligen Teilnehmer an SOS-Programmen haben eine Schul- oder eine Berufsausbildung absolviert und sind in der Lage, einen menschenwürdigen Arbeitsplatz zu sichern oder ein Studium zu absolvieren.

 

 

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