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Zukunft dank Bildung in Diffa
Die Schule zu besuchen ist in Niger keine Selbstverständlichkeit. In Diffa hindern Armut und Unsicherheit viele Kinder daran, regelmässig am Unterricht teilzunehmen.
SOS-Kinderdorf Schweiz arbeitet mit Familien, Schulen und lokalen Gemeinschaften zusammen, damit immer mehr Kinder in einem sicheren Umfeld lernen und ihre Zukunft gestalten können
Mehr Zugang zu Bildung
Im Familienstärkungsprogramm in Diffa (Niger) wird der Zugang zu Bildung verbessert – besonders für Kinder mit Behinderungen. Dazu werden zwei Klassenzimmer mit barrierefreien Rampen ausgestattet und rund 200 Schüler:innen unterstützt. So entsteht ein inklusives Lernumfeld.
Denn Schule vermittelt nicht nur Wissen: Sie schützt, schafft Chancen und eröffnet neue Perspektiven.
Unser Engagement zeigt bereits konkrete Wirkung:
- 49 Lehrpersonen geschult
- 100 neue Schulbänke mit Stühlen
- 1'440 Bücher verteilt
- 300 Stipendien für benachteiligte Kinder und Jugendliche
Bibata kann heute zur Schule gehen
Bibata ist acht Jahre alt. Aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten ihrer Familie hatte ihre Schulbildung zunächst keine Priorität.
Dank der Sensibilisierungsarbeit von SOS-Kinderdorf Schweiz besucht sie heute gemeinsam mit ihrem Bruder die zweite Klasse.
«Im Unterricht lernen wir interessante Dinge, das ist wunderschön. Ich hoffe, dass ich weitermachen kann.»
Eine Schule für alle
Nun wollen wir die Schulen in Diffa auch für Kinder mit Behinderungen besser zugänglich machen – mit Rampen, Transportmöglichkeiten für den Schulweg und Schulungen für Lehrpersonen zu inklusivem Unterricht.
Denn kein Kind sollte von Bildung ausgeschlossen werden.