«Das Essen in der Schule gibt mir Kraft. Ich bin jeden Tag gespannt, was es gibt. Manchmal machen meine Freundinnen und ich auch ein Spiel daraus und raten», erzählt die zwölfjährige Muskan, die derzeit die sechste Klasse besucht. Besonders liebt sie Kichererbsen mit Ei und Milchreis: Gerichte, die sie zu Hause nicht immer bekommt. Auch Deepika, zehn Jahre alt, spürt den Unterschied: «Wenn ich satt bin, verstehe ich den Unterricht besser und bin weniger abgelenkt. Ich freue mich jeden Tag auf das Schulessen.» Für ihre Eltern bedeutet das Programm eine spürbare Entlastung. Gespartes Geld kann in Schulmaterial oder andere dringende Bedürfnisse fliessen. Die Mahlzeiten sind sorgfältig und in Absprache mit den Ernährungsberater:innen von SOS geplant: Eier, Hülsenfrüchte, Gemüse, Reis, Früchte. Die Zutaten für das Essen werden lokal eingekauft und frisch zubereitet. Eigene Schulküchen, strenge Hygienestandards und engagierte Hilfskräfte sorgen für Qualität und Sicherheit. Lehrpersonen essen oft mit den Kindern. So stärken sie das Gemeinschaftsgefühl und vermitteln spielerisch Wissen über gesunde Ernährung.