Ihr Spendenkorb ist leer
Schon als Kind spürte er die Kraft der Musik. Er lernte Tabala und Harmonium, entdeckte bald die Verwandtschaft der Töne und fand sich am Klavier wieder – dort, wo er heute zu Hause ist. Durch einen Freund begann er in einer Bar zu spielen. «Da wusste ich: Das ist es, was ich in meinem Leben tun will», erinnert er sich. Musik wurde sein Weg, sich selbst und seine Welt zu verstehen.
Ein Herz für Kinder – und SOS an seiner Seite
Als er die Möglichkeit bekam, Kinder im SOS-Kinderdorf Gandaki zu unterrichten, erfüllte sich für ihn ein Traum. Acht Monate lang brachte er den Kindern bei, wie man Madal, Klavier und Flöte spielt. Am Weltkindertag gaben sie ein Konzert – ein Moment, der für ihn zu einem seiner stolzesten wurde. «Ich habe gespürt, wie Musik ihre Augen zum Leuchten brachte. Da wusste ich, dass ich etwas bewirken kann.»
Auch für seine eigene Familie ist SOS-Kinderdorf eine Stütze geworden. Zuerst wurde sein Kind in der Kindertagesstätte aufgenommen, später folgte Bildungsunterstützung – Bücher, Uniformen, Schuhe und Taschen wurden der Familie finanziert. «SOS hat uns geholfen, Stabilität zu finden», sagt er dankbar.
Und während seine Finger weiter über die Tasten tanzen, trägt seine Musik die Botschaft eines Mannes hinaus in die Welt: Er kann das Licht nicht sehen, aber er kann es erschaffen.