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Einkommensförderung und lokale Infrastruktur
Ernährungssicherheit ist eng mit Einkommen verbunden. Wenn Eltern wirtschaftlich abgesichert sind, verbessert sich nachweislich die Qualität und Quantität der Ernährung ihrer Kinder.
Deshalb fördern wir:
- Spar- und Leihgruppen, die finanzielle Resilienz aufbauen
- Kooperativen, die gemeinschaftlich Wasserpumpen, Mühlen oder veterinärmedizinische Apotheken betreiben
- Initiativen zur Herstellung biologischer Pflanzenschutzmittel, um Abhängigkeiten zu reduzieren
- Verarbeitung und verbesserte Lagerung landwirtschaftlicher Produkte, damit Erzeugnisse zu besseren Preisen verkauft werden können
Bildung und Multiplikation von Wissen
Nachhaltige Veränderungen brauchen Wissen. Wir arbeiten eng mit Landwirtschaftsschulen und Hochschulen zusammen, richten Modellbetriebe ein und bilden sogenannte Promotor:innen aus. Diese geben ihr Wissen an andere Gemeindemitglieder weiter: ein Multiplikationseffekt, der weit über einzelne Projekte hinausreicht.
Besonders gefährdete Familien im Fokus
Im Mittelpunkt stehen Familien, die von Armut, Krisen oder struktureller Benachteiligung betroffen sind und keinen verlässlichen Zugang zu gesunden Lebensmitteln haben. Gezielt unterstützen wir zudem Haushalte mit Zugang zu Land, vom kleinen Hausgarten bis zum kleinbäuerlichen Betrieb. Mit Schulungen, Inputs und organisatorischer Begleitung stärken wir ihr Potenzial zur Eigenproduktion. Ein besonderes Augenmerk gilt benachteiligten Müttern. Studien zeigen: Frauen investieren verfügbare Mittel häufig prioritär in das Wohl ihrer Kinder und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Ernährungssicherheit.
Lernen über Grenzen hinweg
Der Austausch zwischen Projekten in verschiedenen Ländern findet bereits statt, etwa zwischen Nepal und Äthiopien. Sprachliche Barrieren und geografische Distanzen erschweren jedoch den Wissenstransfer. Unser Ziel ist es, bewährte Ansätze künftig systematischer zu dokumentieren und länderübergreifend nutzbar zu machen, damit erfolgreiche Lösungen noch mehr Familien zugutekommen.
Ernährungssicherheit entsteht nicht durch einzelne Massnahmen, sondern durch das Zusammenspiel von Wissen, Ressourcen, lokaler Verantwortung und langfristiger Perspektive. Genau hier setzen wir an, gemeinsam mit den Familien und Gemeinden vor Ort.