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10.10.2018 Aktuelles Alle Nothilfe Weitere Länder Indonesien – Hilfe ist unterwegs

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SOS-Kinderdorf hat ein Team von Experten in die betroffene Krisenregion Palu entsandt. Rund 20.000 Kinder sind obdachlos und brauchen dringend Unterstützung.

«Wir sind froh, dass wir endlich die Möglichkeit haben, zu den schwer erreichbaren Menschen vordringen zu können. Betroffene Kinder bedürfen dringend Schutz, Versorgung und Pflege», meint Gregor Nitihardojo, der Leiter von SOS-Kinderdorf Indonesien. Das SOS-Expertenteam besteht aus Psychologen, Pädagogen und Sozialarbeitern, die Erfahrung in Notfalleinsätzen mitbringen.

Neuesten Meldungen zufolge haben Erdbeben und Tsunami 2000 Todesopfer gefordert. Tendenz weiter steigend. 70.000 Menschen verloren ihr Heim und gelten damit als Vertriebene im eigenen Land. Auf der Suche nach Trinkwasser, Lebensmitteln oder auch medizinischer Versorgung verharren Tausende im Krisengebiet und warten auf Hilfe. Besonders Kinder leiden an den Folgen der Katastrophe. Schätzungsweise sollen 20.000 obdachlos sein.

Abgesehen von der unmittelbaren Versorgung mit Lebensmitteln und Unterkünften, sind die Hauptziele von SOS-Kinderdorf die psychosoziale Unterstützung von Kindern. «Vertriebene Minderjährige, die dazu kein Dach mehr über dem Kopf und wohlmöglich noch ihre Eltern bei dem Unglück verloren haben,  benötigen dringend Hilfe», fügt der Leiter von SOS-Kinderdorf Indonesien hinzu. «Kinder sind in humanitären Notsituationen besonders verletzlich. Wir stellen daher ihren Schutz und den ihrer Familien in den Mittelpunkt unseres Handels», ergänzt Gregor Nitihardojo.

Das gesamte Ausmass der Katastrophe ist derzeit ungeklärt, da weiterhin einige Teile von Sulawesi nicht erreichbar sind. Man vermutet noch zahlreiche Tote unter den Trümmern der Verwüstung zu finden.