Hungersnot in Ostafrika: SOS-Kinderdorf leistet Nothilfe 

Die Flüchtlingsströme in Ostafrika reissen nicht ab. In den Lagern in Somalia warten Hunderttausende auf Essen und Medizin. SOS-Kinderdorf versorgt Flüchtlinge in Somalia, Äthiopien und Kenia mit medizinischer Hilfe und Lebensmitteln.

Helfen auch Sie hungernden Kindern. Spenden Sie direkt online, per SMS (Zum Beispiel "SOS 25" an die 339 um fünfundzwanzig Franken zu spenden. Zwischen SOS und dem Spendenbetrag kommt ein Leerschlag.) oder auf das Spendenkonto PC 30-31935-2 mit dem Vermerk "Hunger in Ostafrika". Herzlichen Dank.

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SOS-Kinderdorf hilft vor Ort mit Nothifeprogrammen.
Wegen der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren verlassen tausende Somalier ihr Land in Richtung Äthiopien und Kenia. Doch auch dort haben Ernteausfälle und steigende Lebensmittelpreise bereits zu einer Hungerkrise geführt. Das weltweit grösste Flüchtlingslager in Dadaab (im Norden Kenias) ist hoffnungslos überfüllt. Viele Kinder sterben schon auf der Flucht.

Ärzte und Krankenpfleger aus der Klinik von SOS- Kinderdorf in Mogadischu sind bereits in den Flüchtlingslagern in Somalia, Kenia und Äthiopien und versorgen Frauen und Kinder mit medizinischer Hilfe.

Hilfe in Flüchtlingscamps

Ärtze von SOS-Kinderdorf versorgen Frauen und Kinder mit medizinischer Hilfe.
SOS-Mitarbeiter konzentrieren sich in Somalia auf mehrere Flüchtlingscamps in und um Mogadischu sowie in Baidoa, jeweils in der Nähe der beiden SOS-Kliniken. Das äthiopische Team von SOS-Kinderdorf leistet in der Region um Gode Soforthilfe, während die SOS-Kinderdörfer in Kenia  Lebensmittelpakete im Norden des Landes verteilen.

In den Flüchtlingscamps fehlen nicht nur Nahrung und Trinkwasser, sondern auch schützende Unterkünfte, Toiletten und eine Struktur zur gerechten Lebensmittelverteilung. Viele Flüchtlinge - besonders Kinder - benötigen ausserdem dringend medizinische Versorgung, Impfungen und psychosoziale Betreuung. In all diesen Bereichen hilft SOS-Kinderdorf in Somalia, Kenia und Äthiopien über mobile, medizinische Stationen.

Lage in Somalia katastrophal

Bei den Ausgabestellen bilden sich fast endlose Schlangen
Am schlimmsten ist die Situation in weiten Teilen Somalias. Dort sind die Menschen nicht nur von Hunger und Dürre bedroht, sondern auch von den nicht enden wollenden Kriegszuständen. Tausende fliehen täglich vor den katastrophalen Zuständen in ihrem Land über die Grenze nach Kenia und Äthiopien. Bereits geschwächte Kinder überleben den Weg durch die Wüste oft nicht. Viele verzweifelte Menschen kommen auch in die zerstörte Hauptstadt Mogadischu, weil sie sich dort eine Mindestversorgung mit Wasser, Nahrung und Medikamenten erhoffen.

SOS-Kinderdorf betreibt in Mogadischu seit vielen Jahren umfangreiche Sozialprogramme, darunter eine grosse Kinder-und Frauenklinik, die seit mehr als 20 Jahren für die medizinische Versorgung in der Hauptstadt unentbehrlich ist.

Kinder in Flüchtlingslagern unterernährt

SOS-Kinderdorf unterstützt vor Ort vor allem Kinder und Mütter.
Ein Team von SOS-Kinderdorf, angeführt von Ahmed Mohamed Ibrahim, dem Leiter der SOS-Kinderdörfer in Somalia, besuchte das Darkenley-Camp in der Nähe von Mogadischu. "Die meisten Kinder und älteren Menschen sind unterernährt", so Ahmed Ibrahim. Es gibt nur eine kleine medizinische Station, die kaum Medikamente hat und deshalb kranke Kinder abweisen muss. An einer einzigen Ausspeisungsstelle gibt es etwas anderes als Trockennahrung. "Kinder, Frauen und Männer stehen gemeinsam an und bekommen alle das Gleiche: Reis", schildert Ahmed die Zustände im Camp. Viele der Familien kommen aus Gebieten, die in den vergangenen zwei Jahren wegen des Krieges nicht zugänglich waren, weshalb viele Kinder nicht geimpft sind. Es droht der Ausbruch einer Masernepidemie, dazu kommen Durchfall, Atemwegserkrankungen, Malaria und Hautkrankheiten. Die Unterkünfte bestehen teilweise nur aus Plastikplanen, manche Familien haben nicht einmal das.

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